Der Stadtrat am 26.09.2022

Am Abend des 26.09.22 kam das Gremium des Stadtrates im Esche-Museum zusammen.

Aufgrund technischer Probleme wurden die Einladungen und Unterlagen zur Vorbereitung dieser Sitzung nicht allen Mitgliedern des SR fristgerecht zugestellt. Somit stand zunächst nicht fest, ob diese Sitzung überhaupt stattfinden konnte. Da die Verwaltung diesen Fehler aber unverzüglich korrigierte, aus den Reihen der Stadträte kein Widerstand zur Ladung kamen (dies spiegelt die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und SR wider), konnte dennoch zu Beginn der Sitzung letztlich die fristgerechte Ladung festgestellt werden.

Mit 9 entschuldigten Stadträten war das Gremium diesmal deutlich ausgedünnt, einer Beschlussfassung stand dennoch nichts im Wege.

Die CDU erhob zu Beginn Kritik an der Verwaltung und forderte als Konsequenz, den TOP  10 (Billigungs- und Auslegungsbeschluss zum Entwurf des Flächennutzungsplanes) von der Tagesordnung streichen zu lassen. Diese Kritik beinhaltete, dass der Entwurf des Flächennutzungsplanes nicht jeder Fraktion einmal als ausgedrucktes Formular ausgehändigt wurde. Unserer Ansicht nach ist dies jedoch völlig unnötig und v.a. unzeitgemäß, denn nach unserem Wissen ging allen Fraktionen der Entwurf als digitale Version zu. Oberbürgermeister Gerd Härtig wies die Kritik und den Antrag ebenfalls zurück, denn es hat kommunal rechtlich keine Relevanz in welcher Form (ausgedruckt oder digital) die Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. Somit konnte in die Tagesordnung eingestiegen werden.

Aus der Bürgerschaft kamen diesmal zwei Anfragen. Eine von beiden befasste sich mit der Verkehrs- bzw. Parksituation an der Kreuzung Lutherstr./ Ingelheimer Str. (Kita Lutherstr.). Von einer Bürgerin aus Rußdorf wurde auf den schlechten Zustand mehrerer Teiche im Gemeindewald hingewiesen. Dazu führte der OB aus, dass er über die schlechten Zustände vieler Teiche im Bilde ist und dass zukünftig geplant ist, Jahr für Jahr die Teiche im Stadtgebiet (auch im Gemeindewald) zu ertüchtigen. Dafür ist jedoch eine immense Investitionssumme nötig, dessen Finanzierung nur Stück für Stück möglich ist.

Beschlüsse  zu verschiedenen Themen

Die neu errichtete Kindertagespflege in Oberfrohna wird wieder aufgelöst.

Mit der Beschlussfassung zur Erweiterung des Baubeschlusses zum Neubau Inkaland im Amerika-Tierpark kann die Verwaltung weiterhin den Masterplan verfolgen. In diesem sind die jährlichen Investitionssummen zur Neu- bzw. Umgestaltung des Tierparkes festgelegt. Der Oberbürgermeister merkte an, dass sich auch zukünftig an diesen gehalten werden soll. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Frau Heiber, die Fachbereichsleiterin für Bildung und Kultur, führte zudem aus, dass die durchschnittliche Besucherzahl bis 2018 jährlich bei ca. 50.000 lag. Mit der Eröffnung des Flamingo- und Pinguinlandes konnten im Jahr 2019 fast 90.000 Besucher gezählt werden. Dieses Jahr werden es voraussichtlich ca. 70.000 sein. Wir freuen uns über die Beliebtheit des Tierparkes über die Stadtgrenzen hinaus.

Auch der Baubeschluss für den Rückbau und die Entsiegelung der Dr.-Neideck-Straße nördlich des Dürerplatzes konnte  einstimmig durch den Stadtrat gefasst werden. Mit dieser geförderten Baumaßnahme soll dieses Gebiet aufgewertet und attraktiver für Kinder und Familien gemacht werden. Geplant ist neben der Entsiegelung eine Freiflächenneugestaltung mit Spielgeräten usw..

Der Tagesordnungspunkt 7. und 8. befasste sich mit der Teilnahme am Projektaufruf zum Förderprogramm, was die „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ im Focus hat. Im Rahmen dessen soll der „Umbau und die Weiterentwicklung der Kita Spatzennest“ und die „Ertüchtigung der Kita Muldental“ erfolgen. Alle Stadträte stimmten dieser Vorlage zu.

Wir hoffen, dass der Eintritt in das Projekt gelingt und sich die räumlichen Bedingungen der Kinder und Erzieher somit verbessern.

Auf dem Grundstück der Familie Schottenhamel im Ortsteil Rußdorf soll ein Solarpark errichtet werden. Alle anwesenden Stadträte erteilten dieser Vorlage zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sowie dem Billigungs- uns Auslegungsbeschluss des Vorentwurf ihre Zustimmung.

Seit ca. 7 Jahren wird an einem gemeinsamen Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Limbach-Oberfrohna – Niederfrohna und des gemeinsamen Landschaftsplanes gearbeitet. An dessen Erarbeitung haben viele Beteiligte mitgewirkt. Als nächsten Schritt muss dieser Entwurf nun vom Stadtrat gebilligt und letztlich dessen Auslegung für die Öffentlichkeit beschlossen werden. Damit hat jeder Bürger und auch alle Träger öffentlicher Belange die Gelegenheit den Entwurf einzusehen und gegebenenfalls Stellung zu beziehen. Erst nach Abwägung aller Einwände wird die Endfassung erarbeitet. Bevor es zur Abstimmung kam, kündigte die AfD-Fraktion an, dieser Vorlage nicht zuzustimmen. Als Grund nannten sie, die ihrer Auffassung nach sehr begrenzten bis gar keine Möglichkeiten der Einflussnahme bei der Erarbeitung des Entwurfes. Mit 10 Ja, 4 Nein und 3 Enthaltungen konnte der Beschluss trotzdem gefasst und damit ein Stück weiter in Richtung Fertigstellung gegangen werden. Wir hoffen viele Bürger nutzen die Möglichkeit der Einsicht- und Stellungnahme.

Mit der Verlegung von Stolpersteinen soll seit einiger Zeit an Menschen erinnert werden, die während der NS-Zeit durch verschiedenste Art und Weise in den Tod getrieben wurden. Bereits seit einigen Jahren setzt sich Albert Klepper (Die Grüne) in unserer Stadt somit gegen das Vergessen und für das Gedenken dieser Menschen ein. Deshalb brachte die Fraktion aus Rot-Rot-Grün auch in diesem Jahr einen Antrag dazu im Stadtrat ein. Während die vergangenen Anträge diesbezüglich durchweg Zustimmung erhielten, kam aus dem Reihen des Stadtrates nun Gegenwind. Zwei der fünf vorgeschlagenen zu Tode Gekommenen waren nach Ansicht der CDU- und der AfD- Fraktion „keine der Demokratie wohl gesonnen Personen“ und somit lehnen sie die Verlegung von Gedenksteinen für Max Tennler und Armin Förster ab. Letztlich wurde der Antrag dazu mit  3 Ja, 9 Nein und 4 Enthaltungen abgelehnt. Daraufhin zog Herr Klepper alle seine Anträge zur Verlegung von Stolpersteinen zurück.

Der Stadtrat am 29.08.2022

Infolge dessen, dass die eigentlich für den 04.07.22 geplante Stadtratssitzung aufgrund fehlender Vorlagen ausfiel, tagte das Gremium am 01.08.22. Dieser Termin fiel mitten in die Ferien- also Urlaubszeit. Deshalb erschienen zu dieser Sitzung nur sehr wenige Stadträte und man war gerade so beschlussfähig.

Am vergangenen Montag, den 29.08.22, sah dies glücklicherweise wieder anders aus und
lediglich drei Stadträte ließen sich entschuldigen. Nachdem der Oberbürgermeister die Formalien geklärt hatte und keine Anfragen aus der Bürgerschaft an die Verwaltung gerichtet wurden, konnte zügig in die wirklich überschaubare Tagesordnung dieser Sitzung eingestiegen werden.

Komplexe Maßnahmen an der Pleißaer Straße – mehrere Beschlüsse erforderlich

Die Baumaßnahmen der neu errichten Turnhalle am Albert-Schweitzer-Gymnasium sind in vollem Gange. Bedauerlicherweise können die eigentlich angesetzten Kosten nicht gehalten werden und somit macht sich eine Änderung des Baubeschlusses erforderlich. Doch in diesem Fall ist dies nicht allein mit den steigenden Preisen in der Baubranche zu begründen, sondern auch eine Reaktion auf die teils mittlerweile in die Jahre gekommene Heiztechnik des Albert-Schweitzer-Gymnasiums mit dazugehörigem Kurs-Haus. Hinzu kommt der Vertragsablauf der Wärmeversorgung auf welchen reagiert werden muss.

Für die drei Gebäude an der Pleißaer Straße ist daher ein neues modernes Heizsystem geplant. Es ist vorgesehen, den bereits im letzten Jahr erneuerten Kessel des Gymnasiums in die neue Kesselanlage zu übernehmen. Aufgerüstet werden soll die Kesselanlage zudem mit hocheffizienten Brennstoffzellen. Die Wärmeversorgung der Turnhalle wird zukünftig über eine Wärmepumpe abgesichert, welche gleichzeitig die Grundwärmeversorgung des Kurs-Hauses mit absichern soll. Für das Dach der neuen Turnhalle ist eine Fotovoltaik-Anlage vorgesehen, die die Stromversorgung von allen drei Gebäuden in den Sommermonaten abdecken soll.
Die beiden Beschlüsse, die für die stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen der energetischen Ertüchtigung der Wärmeversorgung am Albert-Schweitzer-Gymnasium notwendig sind, wurden einstimmig gefasst. Nun ist zu hoffen, dass keine weiteren Änderungen mehr nötig sind und die Arbeiten wie geplant Ende 2023 abgeschlossen werden können und der Turnhallenbetrieb aufgenommen werden kann.

Auch die folgende Beschlussvorlage befasste sich mit dem Gelände des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Im Zuge der Bauarbeiten sollen die Bestandparkplätze erneuert werden. Um diese Maßnahme zur Verbesserung der Parkplatzsituation auf dem Schulgelände in die Wege zu leiten, muss zunächst der Baubeschluss hierfür gefasst werden und die Beauftragung von Planungsleistungen erfolgen. Ohne Gegenstimmen konnte auch dieser Beschluss gefasst werden.

Neue Fahrzeuge (HLF 20) für Feuerwehr in Limbach und Pleißa

Bereits im Jahr 2021 war die Sammelbeschaffung von neun Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen HLF 20 mit weiteren Gemeinden geplant. Da die für damals veranschlagten Fördermittel nicht zur Verfügung standen, scheiterte dieses Projekt.
Nun soll ein erneuter Versuch unternommen werden zwei HLF 20 für die Ortswehren Pleißa
und Limbach fördern zu lassen. Die Prioritätenliste Brandschutz sieht in diesem Jahr die Förderung eines HLF20 für die Ortsfeuerwehr Pleißa vor. Obwohl für Limbach in diesem Jahr eigentlich keine Förderung in
Aussicht steht, möchte die Verwaltung dennoch für den Fall gerüstet sein, dass Limbach nachrückt, falls eine andere Gemeinde bspw. keine Eigenmittel aufbringen kann.
Mit dieser Beschlussvorlage und unter Vorbehalt eines positiven Förderbescheides soll zumindest die Bereitstellung der Eigenmittel für die Finanzierung der beiden Fahrzeuge gewährleistet sein.
Da Lieferzeiten von bis zu drei Jahren aktuell nicht unüblich und die Fördermittel wiederum begrenzt sind, bleibt zu hoffen, dass die Anschaffung nicht allzu lang auf sich warten lässt und der Brandschutz als Pflichtaufgabe der Stadt Limbach-Oberfrohna sichergestellt werden kann.


Der Stadtrat 04-2022

Nachdem die Stadtratssitzung Anfang Mai aufgrund fehlender entscheidungsreifer Vorlagen ausfiel, kamen die Mitglieder des Gremiums am vergangenen Montag, den 30.05.22 wieder pünktlich um 18:30 Uhr im Esche-Museum zusammen. Von Seiten der Bürgerschaft schien für diese Sitzung ein hohes Interesse zu bestehen, denn es waren deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger als üblich anwesend. Da wir als Freie Wähler ausdrücklich für Transparenz und Bürgernähe stehen, freuen wir uns, dass die Bürgerinnen und Bürger das Angebot an den Stadtratssitzungen teilzunehmen gut annehmen.

Zu Beginn der Sitzung wurden vom Oberbürgermeister Gerd Härtig die Formalien geklärt und er kündigte an, dass der Tagesordnungspunkt 4 (Billigungs- und Auslegungsbeschluss zum Entwurf des gemeinsamen Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft der Großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna und der Gemeinde Niederfrohna, Stand 03/2022 Vorlage-Nr. 042/2022) von der Tagesordnung gestrichen wird.

Im Anschluss stellte die AfD-Fraktion einen Antrag zur Tagesordnung, den TOP 10 (Richtlinie der Stadt Limbach-Oberfrohna zur Förderung von Projekten im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Vorlage-Nr. 073/2022) nicht zur Abstimmung zu bringen. Als Begründung nannte die AfD zum einen, dass sich die Richtlinie zur Förderung von Demokratie ihrer Ansicht nach nur gegen Rechtsextremismus richtet und nicht gegen Linksextremismus/ religiösen Extremismus. Als zweiten Grund führten sie an, dass der Begleitausschuss, bestehend aus 14 Mitgliedern (Schulen, Kirchen, Vereine und sozialen Organisationen), kein Bild der gesamten Bürgerschaft von Limbach-Oberfrohna abbildet und deshalb auch nicht darüber entscheiden soll, welche Projekte gefördert werden sollten. Der Antrag wurde mit 4 Ja-, 11 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen abgelehnt.

Anschließend konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen/Anliegen oder Anregungen an die Verwaltung richten. Diese beinhalteten die Themen Naturschutz (Förderung von Blühstreifen), fehlende Straßenbeleuchtung Marktsteig und das Bauvorhaben Neugestaltung Spielplatz Oberer Gutsweg- Außenbereiche der Gerhart-Hauptmann- Grundschule und Oberschule. Wie üblich nahm die Verwaltung die Anregungen aus der Bürgerschaft auf bzw. konnten die Fragen zum Spielplatz Oberer Gutsweg im Verlauf der Stadtratssitzung im TOP 5 geklärt werden.

Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben

Nach bereits fast zwei Monaten im Amt, wurde unser mittlerweile „nicht mehr ganz neugewählter“ Oberbürgermeister nun auch offiziell vereidigt und verpflichtet. Diese Eidesabnahme wurde von Gabriele Hilbig (aktuell am längsten im Stadtrat aktiv) durchgeführt. Nun gibt es kein Zurück mehr…!!!

Weiteres Projekt in Oberfrohna in Planung

Nachdem man lange Zeit das Gefühl hatte, dass der Ortsteil Oberfrohna etwas in „Vergessenheit“ geraten war, was die Erneuerung von Spielplätzen, Plätzen usw. betrifft, kann diese Behauptung mit der Umsetzung verschiedener Maßnahmen z. B. Errichtung des Spielplatzes an der Frohnbachstraße, Umgestaltung des Platzes Oberfrohner Bahnhof, Sanierung/ Ausbau verschiedener Straßen im Ortsteil usw., entkräftet werden.

Das nächste Projekt in Oberfrohna wird die Neugestaltung des Spielplatzes am Oberen Gutsweg, sowie des Außengeländes der Gerhart-Hauptmann- Grundschule und Oberschule sein. Da das Außengelände beider Schulen in die Jahre gekommen und stark sanierungsbedürftig ist, werden mit dem Fassen des Baubeschlusses und der Vergabe der Freianlagenplanung die Weichen für dieses Projekt gestellt.

Besonders erfreulich ist unserer Meinung nach, dass die Schüler, die Lehrerschaft und der Arbeitskreis Jugend in die Vorplanungen, welche bereits 2021 stattfanden, einbezogen wurden und hoffentlich auch zukünftig werden. Man darf gespannt sein, wie die Pläne letztlich aussehen und hoffen, dass die Wünsche und Anregungen aller Beteiligter Berücksichtigung finden, natürlich ohne den finanziellen Rahmen aus den Augen zu verlieren.

Damit sind letztlich wichtige Voraussetzungen geschaffen, damit sich die Nutzer dieser Anlagen mit ihr identifizieren und es bleibt zu hoffen dem Vandalismus somit ein Stück weit entgegen zu wirken. Alle anwesenden Stadträte stimmten dieser Vorlage zu.

Vergabe von Bauleistungen/ Einleitung Planverfahren

Die nächsten beiden Vorlagen, welche vom Gremium einstimmig beschlossen wurden, befassten sich mit den Vergabeverfahren für verschiedene Baumaßnahmen:

  • Vergabe Holzbau – Stahlbau – Zimmererarbeiten für Rohbau –
  • Neuerrichtung Hippodrom
  • Vergabe Rohbau für den Kita- Neubau Prof.-Willkomm-Str.16

Im Ortsteil Rußdorf ist die Errichtung eines Solarparkes geplant. Da es sich bei den Flächen um landwirtschaftliche Nutzfläche im Außenbereich handelt, bedarf es eines Bauleitverfahrens. Um Baurecht zu schaffen, hat der Vorhabenträger (nawes GmbH&Co. KG) die Einleitung eines Bebauungsplansverfahren für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark Rußdorf II“ beantragt. Mit dem Beschluss im Stadtrat kann dieses Verfahren eingeleitet werden. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Damit wird ein wichtiger Betrag zum Ausbau erneuerbarer Energien geleistet, den wir als Freie Wähler unterstützen.

Fördermittel in Aussicht

Im Tagesordnungspunkt 9 wurde durch den Stadtrat der Beitritt Limbach-Oberfrohnas zur „Region Schönburger Land e.V.“ und damit der Verbleib im LEADER-Förderprogramm beschlossen. Dieser Beitritt zielt auf die Fortführung der LEADER-Förderung für die neue Förderperiode 2023-2027 ab. Im Rahmen dieses Förderprogrammes zur Entwicklung des ländlichen Raumes, konnten zwischen 2015 und 2022 rund 1Mio. Euro für Limbach-Oberfrohna akquiriert werden. Etwa die Hälfte dieser Mittel konnten zur Finanzierung städtischer Projekte genutzt werden (z.B. Sanierung Jugendclub in Wolkenburg). Mit der anderen Hälfte wurden private Projekte gefördert. Da die nächste Förderperiode wieder Mittel verspricht, kam es zum einstimmigen Beschluss des Stadtrates.

Auch die nächste Beschlussvorlage zielt auf Fördermittel ab. Im Unterschied zur vorherigen Vorlage geht es hierbei jedoch um eine reine Projektförderung. Diese Projekte verfolgen das Ziel, die Demokratie zu festigen und die Zusammenarbeit aller vor Ort relevanten Akteurinnen und Akteure bei Aktivitäten gegen lokal relevante Formen von Extremismus zu unterstützen. Da die alte Richtlinie der Stadt Limbach-Oberfrohna zur Förderung von Projekten im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie nicht mehr aktuell ist, muss diese nachgebessert bzw. angepasst werden. Zur Erläuterung der Vorlage und um die Argumente der AfD-Fraktion von Beginn der Sitzung zu entkräften, erläuterte Herr Oberschelp (Fachbereichsleiter Zentrale Dienste) noch einmal ausführlich: Was wird gefördert? Wer kann die Förderung beantragen?

Wie setzt sich der Begleitausschuss zusammen, welcher letztlich über die Vergabe der Mittel entscheidet? Unserem Verständnis nach wird durch diese Projekte versucht, allen Formen von Extremismus entgegen zu wirken. Trotz Gegenstimmen der AfD-Fraktion konnte der Beschluss gefasst werden. Unser Dank gilt den Projektinitiatoren, die sich für die Demokratie in unserer Stadt stark machen!

Der Stadtrat 03-2022

Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt…

Am 04. April 2022 trafen sich die Mitglieder des Stadtrates im Esche-Museum. Da am vorangegangenen Wochenende fast alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben wurden, konnte das Gremium in alter Form, fast ohne jegliche Beschränkungen, tagen.

Die einzelnen Stadträte konnten wieder enger zusammenrücken und dies macht die Ratsarbeit meiner Ansicht nach deutlich angenehmer und entspannter. Es bleibt zu hoffen, dass dies zukünftig auch so bleiben wird.

Entgegen den Erwartungen musste diese Sitzung noch einmal von Bürgermeister Robert Volkmann geleitet werden. Unser neu gewählter Oberbürgermeister befand sich in häuslicher Quarantäne und kam daher noch nicht zum Zug. Deshalb wurde der Tagesordnungspunkt 3 und eigentlicher Höhepunkt dieser Sitzung, die Vereidigung und Verpflichtung des neuen Oberbürgermeisters, kurzerhand von der Tagesordnung genommen. Umso mehr freuen wir uns auf die kommende Stadtratssitzung im Mai, in der die Vereidigung und Verpflichtung dann hoffentlich wie geplant stattfinden kann.

Obwohl in den vergangenen Stadtratssitzungen die Möglichkeit der Einwohner Fragen an die Verwaltung zu stellen, recht rege und intensiv genutzt wurde, bestand anscheinend diesmal kein Klärungsbedarf und es konnte sofort in die Tagesordnung eingestiegen werden.

Zunächst musste rein formal über das Ausscheiden Gerd Härtigs als Stadtrat abgestimmt werden. Dies wurde einstimmig so beschlossen.

Von den Freien Wählern rückt Chris Müller für Gerd Härtig nach, welcher im nächsten Tagesordnungspunkt feierlich verpflichtet wurde. Wir freuen uns Chris in unserer Fraktion begrüßen zu dürfen und wünschen uns eine gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt.

Da Gerd Härtig in der Vergangenheit auch als erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters tätig war, musste auch für dieses Amt eine Neuwahl erfolgen. Die Mitglieder des Stadtrates wählten Anja Sonntag einstimmig in dieses Amt.

Weitere Neubesetzungen unserer Fraktion wurden beschlossen:

Technischer Ausschuss:   Chris Müller

Verwaltungsausschuss:     Anja Sonntag

Gemeinschaftsausschuss: Chris Müller

Zum ersten Vertreter des Stadtrates für die Jury „Unternehmer des Jahres“ wurde Frank Konieczny gewählt und neues Aufsichtsratsmitglied der Gebäudegesellschaft Limbach-Oberfrohna mbh wird Chris Müller sein.

Neue Kindertagespflege in Oberfrohna

Im Bedarfsplan des Landkreises Zwickau sind für Limbach-Oberfrohna vier Kindertagespflegestellen aufgeführt. Bis März 2022 waren aber lediglich drei davon besetzt. Lange blieben die Bemühungen der Verwaltung neue Tagespflegepersonen für Limbach-Oberfrohna zu gewinnen vergebens. Umso mehr freuen wir uns, dass Nicole Schmidt in Oberfrohna die Kindertagespflege „Nicole´s Zwergenstube“ eröffnet und damit ein zusätzliches Angebot der Kindertagesbetreuung in unserer Stadt schafft. Wir wünschen Frau Schmidt viel Freude bei der Arbeit mit den Kindern und deren Familien.

Alle Stadtratsmitglieder stimmten für die Errichtung der öffentlichen Kindertagespflegestelle.

Durch extreme Preisentwicklungen, Anpassungen mehrerer Baubeschlüsse erforderlich und einstimmig beschlossen

Wie bereits in der Vergangenheit angekündigt und vorberaten, ist für unseren Stadtpark u.a. die Erneuerung der Infrastruktur geplant. Die aktuell teilweisen extremen Preisentwicklungen in der Baubranche machen eine Anpassung des Baubeschlusses erforderlich.

Der Baubeschluss muss infolge der Ausschreibungsergebnisse und der daraus resultierenden aktuellen Gesamtkostenbetrachtung angepasst werden. Durch die Aufstockung wurde die Vergabe der Bauleistungen Tief- und Wegebau und die Vergabe der Elektrotechnik ermöglicht und die Firmen können beauftragt werden. Wir hoffen, dass die ausführenden Unternehmen zügig vorankommen, so dass wir unser allseits beliebtes Stadtparkfest ohne bauliche Einschränkungen durchführen können.

Bereits im Jahr 2018 wurde durch den Stadtrat der Ersatzneubau zweier Brücken im Ortsteil Kaufungen beschlossen. Da seit dieser Beschlussfassung viel Zeit vergangen ist und die Kostenberechnungen demzufolge nicht mehr aktuell sind, musste der Stadtrat erst überplanmäßige Auszahlungen, die Anpassungen der Baubeschlüsse beschließen, um die Vergabe weiterer Ingenieurleistungen und die Vergabe der Bauleistungen zu ermöglichen.

Auch zur Errichtung unserer neuen Zweifeld-Sporthalle am Albert-Schweitzer Gymnasium muss der Baubeschluss angepasst werden, um die Arbeiten fortzusetzen und weiterhin gute Trainingsbedingungen für unsere Einwohner zu schaffen.

Hilfe für Vertriebene aus Ukraine

In den vergangenen Jahren war die Verwaltung in Sachen Krisenbewältigung schon mehrfach gefordert. Diese Erfahrungen werden auch für den Umgang mit den Vertriebenen aus der Ukraine genutzt. Obwohl die Unterbringung und Koordinierung eigentlich die Aufgabe des Landkreises darstellt, wurde die Verwaltung schon tätig und die Koordinierung von Hilfs- und Unterstützungsleistungen durch das Sachgebiet Prävention ist bereits im vollen Gange. Damit hält Bürgermeister Robert Volkmann sein Versprechen der letzten Stadtratssitzung, in der er zusicherte alle Möglichkeiten der Stadt Limbach-O. humanitäre Hilfe betreffend auszuschöpfen.

Da das Unterbringungskonzept des Landkreis Zwickau noch immer auf sich warten lässt, wurde auch die Bereitstellung von Wohnraum bereits durch die Verwaltung koordiniert. Erfreulicherweise wurden der Stadtverwaltung bereits ca. 40 privat bereitgestellte Unterbringunsplätze/ -zimmer/ -wohnungen zur Verfügung gestellt, die derzeit für ca. 100 Geflüchteten eine kurzfristige Bleibe bieten.

Neben der Bereitstellung von Wohnraum koordiniert das Sachgebiet Prävention die materielle Unterstützung, die Unterstützung des ehrenamtlichen und zivilgesellschaftlichen Engagements.

An dieser Stelle möchten wir uns als Fraktion der Freien Wähler schon einmal bei allen Helfern und Unterstützern recht herzlich bedanken!

Der Stadtrat 02-2022

Große Diskussionen – wenig kommunaler Bezug

Die politischen Diskussionen in Deutschland werden derzeit geprägt vom Krieg in der Ukraine und von Corona. So war es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass diese beiden Themen die Sitzung des Stadtrates beherrschten.

Zum Krieg in der Ukraine brachte die Fraktion Rot/Rot/Grün einen Antrag ein, der die Stadtverwaltung aufforderte, einen Maßnahmen-Katalog für die zu erwartenden Flüchtlinge zu erstellen. Die Diskussion darüber, vornehmlich geführt von der CDU-Fraktion, richtete sich über die Einhaltung von Eilbedürftigkeit, Fristen, Formalitäten und Zuständigkeiten. Am Ende sicherte Bürgermeister Volkmann zu, alle Möglichkeiten der Stadt Limbach-O. bzgl. humanitärer Hilfe auszuschöpfen. Wir sind der Ansicht, dass die Stadtverwaltung aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus auch diese Flüchtlinge sehr gut aufnehmen, unterbringen und betreuen wird, sofern sie dafür zuständig ist. Auch die Koordination mit privaten oder anderen öffentlichen Institutionen wird funktionieren – da haben wir volles Vertrauen.

Rund um das Thema Corona und der damit evt. einhergehenden Impfpflicht gab es die nächste Diskussion, ohne dass die Stadtverwaltung dazu Stellung beziehen konnte. So liefen die Anfragen aus der Bürgerschaft mehr oder weniger ins Leere.

Die Freien Wähler Limbach-Oberfrohna haben zu politischen Themen in Deutschland und der Welt auch ihren Standpunkt – auch wir diskutieren intern und das oft auch kontrovers. Aber wir sind angetreten, um die Stadt Limbach-Oberfrohna als Kommune voranzubringen und konzentrieren uns daher voll und ganz auf die Kommunalpolitik.

Junge Sportler – junge Politiker

Vor der Stadtratssitzung wurden zwei erfolgreiche Sportler des TSV Limbach geehrt. Ch. und M. Straßburger konnten bundesweit durch gute Ergebnisse auf sich aufmerksam machen. Kurz darauf wählten die Stadträte zwei Mitglieder in den Jugendbeirat.

Wichtige Kommunalfragen ohne Nachfragen

Entgegen den teilweise hitzigen Diskussionen über die „großen politischen Themen“ wurden zwei wesentliche Punkte für die Stadt Limbach-Oberfrohna nachfragefrei und einstimmig beschlossen. Scheinbar wurden diese Punkte von der Verwaltung gut vorbereitet und in den Ausschüssen entsprechend beraten worden.

Der Stadtrat stimmte somit für die Teilnahme am Bundesprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘ und für den Beitritt des Tourismusregion Zwickau e.V. (TRZ e.V.) in den neu zu gründenden Verband Chemnitz-Zwickau-Region e.V. als anerkannte touristische Destination in Sachsen.

Das ober erwähnte Bundesprogramm wird der Stadt Limbach-Oberfrohna Fördermittel in Höhe von 2,25 Mio. € bescheren, die für die Belebung der Innenstadt vorgesehen sind. Die Destination Chemnitz-Zwickau-Region wird die touristische Arbeit der bisher einzeln agierenden Regionen bündeln und somit – auch durch Unterstützung des Freistaates Sachsen – mehr Schlagkraft für den Tourismus entwickeln.

Der Stadtrat 01-2022

Doppelhaushalt 2022/2023 verabschiedet

Der wichtigste Punkt auf der Agenda der Stadtratssitzung vom 10.01.2022 war die Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2022/23. Nach einer Kurzpräsentation durch den Fachbereich Finanzen in Person von Herrn Robert Hößler kamen die Fraktionsvorsitzenden zu Wort. Mit Ausnahme der CDU-Fraktion, dessen Vorsitzender Enrico Fitzner sein Rederecht an Stadtrat Jan Hippold weitergab. In Zeiten von anstehenden Wahlen bricht man schon mal mit guten Traditionen …

Am Ende stand ein einstimmiges Votum für diesen Doppelhaushalt und darauf kommt es an. Einstimmigkeit bedeutet, den Bürgerinnen und Bürgern wieder ein Stück Vertrauen zu vermitteln, dass diejenigen Verantwortlichen in Verwaltung und Stadtrat an einem Strang ziehen zum Wohle unserer Heimatstadt!

Nachfolgend die Rede unseres Fraktionsvorsitzenden Gerd Härtig.

Der Stadtrat 11-2021

Doppelhaushalt 2022/2023 auf den Weg gebracht

In der Sitzung des Stadtrates am 29.11.2021 kam leider nicht die sonst übliche Vorweihnachtsstimmung auf: kein Kinderprogramm, kein Glühwein, keine Eis-Arena. Alles sehr schade.

Dafür brachte die Verwaltung den Doppelhaushalt 2022/2023 ein, der ab sofort in den Gremien beraten und am 10.01.2022 durch den Stadtrat beschlossen werden soll. Über 100 Mio. € sollen in den beiden kommenden Jahren verausgabt werden. In einer kurzen und strukturierten Vorstellung präsentierte Herr Robert Hößler die Eckpunkte dieses in Summe ca. 1.000 Seiten umfassenden Werkes. Wir werden darüber noch intensiv diskutieren und informieren.

Ein großer Vorteil für die Stadträte ist es, über die tatsächliche Finanzlage der Stadt genau Kenntnis zu erhalten. Dies sicherte die Verwaltung durch die Bestätigungen der Schlussrechnungen großer Bauvorhaben und dem Vorlegen des Jahresabschlusses 2020. Beiden Vorlagen stimmte der Stadtrat einstimmig zu.

Investitionen in unsere Jüngsten

Den Freien Wählern war es schon immer eine Herzensangelegenheit, für unsere Kinder optimale Bedingungen zu schaffen. Um so mehr freut es uns, dass durch einstimmige Beschlüsse der Bau einer neuen Kindertagesstätte am Wasserturm und die Sanierung der KiTa „Bärenstark“ in der Heinrichstraße auf den Weg gebracht wurden. In beide Projekte werden in Summe ca. 7 Mio. € investiert.

Gremiensitzungen künftig im Netz verfolgbar

Einen fraktionsübergreifenden Antrag erläuterte unser Fraktionsvorsitzende, Gerd Härtig. Inhalt des Antrages, der auf eine Initiative des fraktionslosen Stadtrates Andreas Barth zurückgeht, ist es, die Sitzungen des Stadtrates im Internet live zu übertragen. Die wesentlichen Argumente, die für eine derartige Lösung sprechen sind:

  • Erhöhung der Transparenz und Bürgernähe
  • Zugangserleichterung zu Information und Teilhabe an demokratischen Prozessen
  • Erweiterung und Vermittlung des Verständnisses für demokratische Entscheidungsfindungen und Handlungsoptionen
  • Förderung des kommunalpolitischen Interesses speziell bei jungen Bürgerinnen und Bürgern.
  • Wahrung bzw. Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten für Alte, Kranke, Behinderte, für temporär, örtlich oder aus beruflichen Gründen an der Teilnahme an der Sitzung verhinderte Bürgerinnen und Bürger

Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, die formellen und technischen Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Videoübertragung ins Netz möglich machen. Das wird wohl noch ein paar Monate dauern – wir bitten um Geduld.

Abschließend berichtete Bürgermeister Robert Volkmann über die aktuelle Lage in unserer Stadt bzgl. COVID-19. Stadtrat Dr. Klepper, dem wir am Montag zum Geburtstag gratulieren konnten, erkundigte sich noch speziell nach der Situation in unseren Alten- und Pflegeeinrichtungen. „Hier werden nicht wie noch vor einem Jahr mobile Impfteams, sondern die Hausärzte zum Einsatz kommen.“ Wusste Sandra Esche, Referentin des OB, zu berichten.

Der Stadtrat 07-2021

Langer Weg in Richtung Normalität

Am 05.07.2021 trafen sich die Mitglieder des Stadtrates zu Ihrer Sitzung in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna. Das Impfzentrum ist in den kleinen Saal umgezogen, so dass die Großsporthalle nicht mehr benötigt wurde. Die Stadtrats-Sitzung im Juni wurde aufgrund der Tatsache, dass es keine zu entscheidenden Vorgänge gibt, abgesagt. Nun drängt jedoch die Zeit, so dass es am 05.08.2021 zu einer Sondersitzung in der Stadthalle kommen wird. Mit Blick auf den sehr überschaubaren Bericht des Oberbürgermeisters in Bezug auf die Corona-Lage bleibt die Hoffnung, dass auch beim Stadtrat im Herbst eine gewissen Normalität Einzug halten wird. Damit einher würde dann auch der Umzug in das Esche-Museum gehen.

Massive Investitionen in Stadt- und Tierpark

In mehreren Vorlagen beschlossen die Stadträte allesamt einstimmig verschiedene Investitionen in Stadt- und Tierpark. Das gesamte Areal ist für die Einwohner unserer Stadt immens wichtig als Erholungs- und Freizeitareal. Daher begrüßen die Freien Wähler L.-O. diese Investitionen und die Aufwertung dieser Anlagen.

Im Tierpark wird ein weiteres Highlight in Form eines „Inka-Landes“ entstehen. Dabei wird das bestehende Streichelgehege integriert und ausgebaut. Der Beschluss des Masterplans wird somit weiter umgesetzt. Die Besucher können sich schon auf ein weiteres begehbares Gehege freuen.

Für den Stadtpark wird es in den kommenden Monaten eine regelrechte „Frischzellen-Kur“ geben. Die Ertüchtigung des oberen Teiches wurde bereits beschlossen, der Ersatzneubau der Sennhütte lässt nicht mehr lange auf sich warten. Toiletten und Trafo-Haus sind bereits fertig. Am Montag stimmte der Stadtrat für die Erneuerung aller Nebenwege. Die Hauptwege incl. der Ertüchtigung der Medien (Wasser, Abwasser, Strom, Beleuchtung) soll in eben besagter August-Sitzung erfolgen. Auch das Hippodrom wird im August Gegenstand der Beratungen sein. Des Weiteren soll der Stadtpark bis zur Dorotheenstr. quasi erweitert werden, indem das Gelände westlich des Stadtparks bis hin zur „Aktie“ neugestaltet werden soll. Wesentliche Merkmale dieses Vorhabens werden die Offenlegung des Frohnbachs, der Rückbau des „Kanals“ unterhalb der Freilichtbühne und die Schaffung von Flächen zum Bau von Einfamilienhäusern sein.

Kindertagespflege wird geschlossen

In einer sehr emotionalen Rede verkündete Frau Andrea Funke zu Beginn der Stadtratssitzung das Schließen Ihrer Kindertagespflegestelle und verabschiedete sich somit. Sie ließ die fast 15 Jahre Ihrer Einrichtung noch einmal Revue passieren und bedankte sich ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Sehr zum Leidwesen aller Anwesenden wird es auch keine Nachfolgeregelung und/oder eine Alternative geben. Künftig werden daher nur noch vier derartige Einrichtungen im Stadtgebiet betrieben.

Wahlen finden am 12.06.2022 statt

Im kommenden Jahr stehen in Sachsen wieder diverse Wahlen an. Neben der Landtagswahl werden sich auch fast alle Landräte und Oberbürgermeister direkt den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl stellen. Dem Vorschlag der Landesregierung zu folgen, diese Wahlen einheitlich am 12.06.2022 durchzuführen, war eine reine Formalität. Ein evt. notwendiger zweiter Wahlgang würde am 02.07.2022 erfolgen.

Der Stadtrat 04-2021

Großsporthalle bleibt Sitzungsort für den Stadtrat

Am 03.05.2021 trafen sich die Mitglieder des Stadtrates erneut in der Großsporthalle zu Ihrer Sitzung, und auch am 07.06.2021 wird die Großsporthalle zum Veranstaltungsort. So beschloss es der Stadtrat gleich zu Beginn der übersichtlichen Agenda.

Neue Mitglieder im Jugendbeirat

Die Arbeit des relativ neu gegründeten Jugendbeirates nimmt immer konkretere Züge an. Der Vorsitzende, Herr Lucas Schreckenbach, lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Dennoch muss auch hier nachgeregelt werden, da einige Gründungsmitglieder des Beirates ausgeschieden sind, meist aufgrund von Berufsausbildung bzw. Studium und dem damit verbundenen Wegzug. Somit stellten sich drei neue junge Menschen aus Limbach-Oberfrohna zur Wahl und wurden einstimmig bestätigt.

Unser Mitglied im Jugendbeirat, Tommy Wetzel, kann auch nur positiv über dieses Gremium berichten. „Es ist schön zu sehen, mit welchen Engagement unsere Limbacher Jugend sich in das Stadtgeschehen einbringt. Auch wenn es gerade in dieser Zeit schwer ist, die vielen guten Ideen in die Tat umzusetzen.“

Wohnpark „Sonnenwinkel“ kann gebaut werden

Nachdem letzten Monat die Abwägung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Wohnpark „Sonnenwinkel“ vollzogen wurde, billigten die Stadträte am Montag nun auch die daraus hervorgehende Satzung. Somit sind alle Hürden überwunden und die Bauherrin kann ihr Vorhaben an der Hohensteiner Straße in die Tat umsetzen.

Wir wünschen unserer Sabine Schneider viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Baupläne.

Baustart für das Wohngebiet am Wasserturm

Die Belebung der innerstädtischen Gebiete hat für die Freien Wähler schon immer Vorrang gegenüber einer Bebauung im Außenbereich. Daher freut es uns ganz besonders, dass der Erschließung des neuen Wohngebietes am Wasserturm nun Nichts mehr im Wege steht. Ein privater Investor hat die Flächen von der Stadt bzw. der GLO gekauft und wird in zwei Bauabschnitten ca. 30 Familien die Möglichkeit zum Bau eines Einfamilienhauses ermöglichen.

Im Zuge dieser Erschließungsmaßnahmen wird die Stadt auf einer Länge von über 500m die Fußwege erneuern, Beleuchtungsanlagen errichten bzw. erneuern, 3 City-Bus-Haltestellen barrierefrei gestalten, Fahrgastunterstände aufbauen und diverse barrierefreie Überwege schaffen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 377 T€, dem die Erlöse von ca. 1,2 Mio. € für den Verkauf der Flächen gegenüberstehen.

Auch wenn nach erster Schätzung die Rendite noch hätte höher ausfallen sollen, so sind wir doch der Meinung, dass dies ein weiterer richtiger und wichtiger Schritt ist, um durch Zuzug junger Familien dem demografischen Wandel entgegen zu wirken.

Schlussspurt bei weiteren Baumaßnahmen

Auf der einen Seite hat der Stadtrat am Montag neue Baumaßnahmen auf den Weg gebracht, andere Großbaustellen befinden sich bereits auf der Zielgeraden. So stimmte der Stadtrat für die letzten Arbeiten der komplexen Sanierung der KiTa Lindenstraße. Mit der Fassaden- und Außentreppen-Sanierung wird auch die Pestalozzi-Oberschule bald komplett fertiggestellt sein. Beide Objekte werden also bald in neuem Glanz den Kindern unserer Stadt zur Verfügung stehen.

Wenig Neues zu Corona

„Es fehlt schlicht genügend Impfstoff.“ bringt es – sichtlich frustriert – Dr. Vogel auf den Punkt. Alle von der Verwaltung ergriffenen Maßnahmen münden in diesen Mangel, der scheinbar oder zumindest gefühlt den Landkreis Zwickau besonders trifft.

Das aufgrund der Bundesgesetzgebung nun die kommunalen Möglichkeiten noch mehr eingeschränkt sind, missbilligen wir ganz deutlich.

Der Stadtrat 03-2021

Stadtrat in der Großsporthalle

Das Esche-Museum ist zu „klein“, die Stadthalle wurde zum OBIZ (ortsfestes Behelfs-Impf-Zentrum) umgebaut – so tagt der Stadtrat vom Limbach-Oberfrohna eben in der Großsporthalle. Zu dieser Premiere gesellt sich eine weitere: Die nagelneuen digitalen Displays, die Ende letzten Jahres eingebaut wurden, durften erstmalig ihren Dienst tun.

Steuern sparen – auch für Kommunen interessant

Nach der Wende hatten die Kommunen in Sachsen durchaus die Wahl, eigene Stadtwerke zu gründen. Städte wie Meerane oder Glauchau taten dies, andere wiederum nicht. Wie Limbach-Oberfrohna beteiligten sich diese Kommunen an den überregionalen Energieversorgern, heute sind dies die eins und die enviaM. So besitzt die Stadt Limbach-Oberfrohna u.a. Anteile an der enviaM und erhält dafür, sofern das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet, entsprechend Dividende. Und diese muss versteuert werden, Kapitalertragssteuer wird hier fällig.

Im Rahmen der gesamten Steuerthematik, die die Kommunen in Deutschland ab 2023 treffen wird (einige Bereiche obliegen dann der Umsatzsteuer) hat sich die Verwaltung Rat eines renommierten Steuerberatungsbüros eingeholt. Dem Rat folgend wird die Stadt nunmehr die Anteile der enviaM beim Eigenbetrieb Städtische Bäder einlagern. Juristisch ändert sich nichts, aber die Einnahmen der Anteile kann der Eigenbetrieb mit den Verlusten seines Geschäftszweckes gegenrechnen, so dass keine Kapitalertragssteuer anfällt. Das entlastet den Haushalt der Stadt künftig um ca. 140.000 € pro Jahr. Wir finden das einfach nur Spitze!

„Sonnenwinkel“ erhält erneut grünes Licht

Seit einigen Jahren steht eine Bautafel an der Hohensteiner Straße und kündigt eine größere Baumaßnahme an: der „Sonnenwinkel“. Der Stadtrat hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach mit diesem Bebauungsplan beschäftigt und ihn letztlich auch genehmigt. Zwischenzeitlich hat jedoch der Investor seine Pläne ändern und somit auf gestiegene Baukosten reagieren müssen. Daher war ein neuer Bebauungsplan notwendig, den die Stadträte zum wiederholten Mal ohne weitere Diskussion einstimmig bewilligten.

Baumaßnahme in Bräunsdorf auf der Zielgeraden

Die ehemalige Schule in Bräunsdorf ist mittlerweile ein Multifunktionsgebäude: Neben der Grundschule, die ein freier Träger betreibt, sind auch ein Hort und eine Kita im Gebäude heimisch. Dieser Umstand machte die Sanierung des Objektes im Hinblick auf die Generierung von Fördermitteln nicht einfach. Daher beschäftigte sich der Stadtrat quasi in jeder Sitzung der letzten Monate mit diesem Objekt. Nun scheint ein Ende in Sicht. Mit dem einstimmigen Beschluss, die brandschutztechnische Ertüchtigung und den Hausanschluss Strom zu realisieren wird die Schule in Bräunsdorf endlich in einen Zustand versetzt, wo sich unsere Kinder wohlfühlen können.

Baumaßnahmen in Pleißa

Auch im Stadtteil Pleißa wird gebaut. Der grundhafte Ausbau des Feldsteiges, eine durchaus sehr komplexe und langwierige Thematik, fand auch bei leicht gestiegenen Kosten die Zustimmung des Stadtrates. Ebenso komplex, aber wegen der Förderung durch den Freistaat für die Stadt kostenneutral, ist eine Maßnahme in Zusammenhang mit den Hochwasserschäden 2013. Zwischen dem Durchlass Löbelgässchen und dem Durchlass Zum Lindenhof ist mit dem Stadtratsbeschluss nun eine Realisierung sichergestellt.

Die Wirren um Corona

Nachdem der Oberbürgermeister die aktuellen Informationen rund um die Corona-Pandemie erläutert hat, kam es noch zum Auftritt einzelner Mitglieder der Fraktion Rot/Rot/Grün. Im Kern ging es darum, die Aktion mit den Kinderschuhen am vorletzten Wochenende würde an die Geschehnisse des Holocaust erinnern.

Die Freien Wähler Limbach-Oberfrohna möchte dazu Stellung beziehen: Mehr als 3/4 der Fraktionsmitglieder der Freien Wähler haben einen direkten Bezug zu Schule und Bildung, sei es als Eltern schulpflichtiger Kinder und/oder als Lehrer oder Erzieher. Alle Mitglieder unserer Fraktion unterstützten diese Protestaktion – nicht wenige haben sich persönlich daran beteiligt! Und kein einziges Mitglied unserer Fraktion hat damit auch nur ansatzweise einen Bezug zum Holocaust herstellen wollen, rechte oder gar rechtsradikale Ansichten vertreten, die Corona-Pandemie geleugnet oder sonst irgendetwas anderes in dieser Richtung.

Wir waren, sind und bleiben der Kommunalpolitik verpflichtet. Dass gegen die Pandemie konkret etwas unternommen werden kann, zeigen die Aktivitäten der Stadt unter Leitung des Oberbürgermeisters. Wir stehen hinter Dr. Vogel und auch hinter seiner Kritik an der Politik und den Beschlüssen von Bund und Land. Und dass diese Kritik mittlerweile auch sehr deutlich nach außen vertreten werden muss – auch dazu stehen wir.