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Einzelhandelskonzept notwendig

Die Freien Wähler haben sich jüngst in einen Workshop mit den Themen Einzelhandels- und Zentrenkonzept beschäftigt. Der Fraktionsvorsitzende Jesko Vogel hatte dazu Gewerbetreibende aus Limbach-Oberfrohna und Kathrin Stiller von der Industrie- und Handelskammer (IHK) eingeladen. Sie berät Kommunen und Einzelhändler zu diesem Thema. Nach mehr als zwei Stunden angeregter Diskussion kamen alle zu dem Schluss, dass ein Einzelhandels- und Zentrenkonzept für Limbach-Oberfrohna sinnvoll sei. „Unser zentrales Anliegen ist, dass die städtischen Entscheidungen damit berechenbarer und verlässlicher werden. Das gibt Einzelhändlern, Grundstückseigentümer und Investoren Plannungssicherheit. „In einem durch Bevölkerungsschwund und Nähe zum Oberzentrum geprägten Umfeld kann nur eine eindeutige, auf Konsens beruhende Planung die Zukunftsfähigkeit sichern“, machte Jesko Vogel deutlich. Langfristig soll damit eine lebendige Innenstadt und wohnungsnahe Grundversorgung gewährleistet werden. Zudem sollte ein Einzelhandels- und Zentrenkonzept als Fachplanung in den geplanten Flächennutzungsplan einfließen.

 

Mehr Schulsozialarbeiter nötig

Fast alle sächsischen Schüler wünschen sich einen Schulsozialarbeiter an ihrer Schule. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten, nicht repräsentativen Umfrage des Sächsischen Landesschülerrates hervor. Die Umfrage hat auch gezeigt, dass viele Schüler ihren Schulsozialarbeiter zwar gerne besuchen würden, dieser aber viel zu selten da sei. Deswegen gaben auch 13 Prozent der Befragten an, dass es schwierig ist, mit dem Schulsozialarbeiter Kontakt aufzubauen.

 

„Auch wir befürchten, dass der Schulsozialarbeiter, der an vier Schulen in Limbach-Oberfrohna 20 Stunden in der Woche tätig ist, in einem akuten Problemfall nur schwer zu erreichen ist“, sagt Jesko Vogel, Fraktionsvorsitzender der „Freien Wähler“.  Der Vorschlag der „Freien Wähler“ im Kommunalwahlkampf sah vor, zumindest eine halbe Stelle pro Oberschule als wichtiges Element der Prävention zu schaffen. Dass das durchaus realistisch ist, zeigen die Beispiele Chemnitz und Zwickau. Dort steht an allen Schulen ein Sozialarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung.  „Beide Städte sehen das als Investition in die Zukunft“, sagt Jesko Vogel. Jeder beklage die hohe Rate von Schülern ohne Abschluss und die Probleme im Berufsübergang, Schulsozialarbeiter könnten ein Teil der Lösung sein. Bisher stellte sich die Situation im Raum Chemnitz so dar, dass an 15 von 21 Oberschulen Sozialarbeiter eingesetzt wurden, nur keiner an den drei Limbacher Oberschulen.

 

Für Jesko Vogel steht daher fest: „Die jetzige Lösung kann nur ein Anfang sein. 20 Stunden für vier Schulen sind zu wenig.“ Wenn die Stadt nicht mehr Schulsozialarbeiter aus der Stadtkasse bezahlen kann oder will, dann werden die „Freien Wähler“ ihre Stimmen im Kreistag nutzen, um den Landkreis als Träger der Jugendhilfe stärker in die Pflicht zu nehmen. „Wenn den Landtagsabgeordneten aus Limbach-Oberfohna das Thema Schulsozialarbeit genauso wichtig ist wie uns, dann können sie ja im Landtag ähnlich aktiv werden“, so Jesko Vogel weiter.

Stadt investiert in Schulen

Die beiden wichtigsten Punkte auf der Stadtratssitzung am 6. Oktober waren ohne Zweifel die geplanten Investitionen in die Geschwister-Scholl-Oberschule und die Grundschule Pleißa. Für die Oberschule stimmte der Stadtrat geschlossen für Mittel im Umfang von 440.000 Euro. Noch in den nächsten Monaten sollen sämtliche Fenster ausgetauscht werden. „Die Investition ist grundsätzlich zu begrüßen, da so die Lernbedingungen weiter verbessert und die Betriebskosten gedämpft werden können. Nun sollte man auch alles für den langfristigen Bestand der Schule tun“, sagte Jesko Vogel von den „Freien Wählern“. Die andere Investition in Höhe von gut 500.000 Euro betraf die Grundschule in Pleißa, wo insbesondere die dringend erforderliche Trockenlegung und die Modernisierung der Toiletten geplant ist.

Interessant wurde es dann bei den Anfragen der Stadträte, die sich in erster Linie um die KISA und den „Tag der Sachsen“ drehten. Um es kurz zu machen: Genaues weiß man nicht oder will es nicht sagen. Die Höhe der möglichen Umlage der KISA für die Stadt ist angeblich nicht bekannt, obwohl es natürlich Grundsatzbeschlüsse der Verbandsversammlung und des Verwaltungsausschusses aus dem Jahr 2014 gibt.

Gleiches bei der Frage nach dem weiteren Procedere bei der Vorbereitung des „Tages der Sachsen“ 2016: Man wolle erst mal abwarten, vielleicht wie sich die Veranstaltung in Wurzen 2015 entwickelt. Mit den Vereinen könne man daher noch nicht konkret ins Gespräch kommen usw. Auf die Frage nach einer Verbesserung des Zustandes am Oberen Gutsweg lautete die Antwort, man wolle im Frühjahr 2015 Mittel aufwenden. Mal sehen.

Spielplatzsituation und Stadtpark

Wie wir mitbekommen haben, gibt es u.a.  auf Facebook des Öfteren angeregte Diskussionen wegen der Spielplatzsituation in Unserer Stadt.

Dazu möchten wir Folgendes sagen:

Leider gibt es gerade in Oberfrohna mit rund 4000 Einwohnern noch keinen öffentlichen Spielplatz. Aus diesem Grunde wollen wir anregen, dass so ein Projekt als Abrundung des Angebotes in Angriff genommen wird.
Der neue Spielplatz in Rußdorf ist zudem ausschließlich auf Initiative von Dieter Schottenhamel und Jesko Vogel zu Stande gekommen, wobei der zweite Teil hoffentlich im Herbst 2014 fertig gestellt wird.

Weiter wird, auch hier wieder auf Initiative von Frank Konieczny und Jesko Vogel, seit vier Jahren versucht, im Rahmen des Frühjahrsputzes im Stadtpark den Spielplatz in einem vernünftigen Zustand zu erhalten. Hier kann man sich ehrenamtlich gern beteiligen und was für das Gemeinwohl tun.

Um den Bauhof bei der Pflege zu entlasten, werden wir uns zukünftig für eine stärkere Nutzung des zweiten Arbeitsmarktes einsetzen und befürworten die Einstellung eines geringfügig Beschäftigten ausschließlich für den Stadtpark, der auch stärker auf den Erhalt Unserer Einrichtungen und Geräte achtet.

Des Weiteren sollte man hinterfragen, ob für die freie Jugendszene überhaupt zeitgemäße Angebote vorhanden sind. In Kombination mit einer aktiven Sozialarbeit auf der „Straße“ könnte man Vandalismus entgegenwirken. Mittelfristig muss auch für das Hippodrom eine Lösung gefunden werden.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, wären wir für jede Hilfe von Euch sehr dankbar!

 

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Umfrage zur Verbesserung der Schülerbeförderung

Stadtelternrat Logo

Der von Dr. Jesko Vogel koordinierte Stadtelternrat hat als erstes Angebot eine Umfrage zur Schülerbeförderung in Limbach-Oberfrohna entwickelt und Online geschaltet. Ziel ist die Optimierung des Schülerverkehrs. Dafür soll aber in einem ersten Schritt die tatsächliche Situation festgestellt werden. Auf dieser Grundlage wird sich der Stadtelternrat dann bemühen, bei Bedarf Verbesserungen anzuregen und mit den relevanten Akteuren ins Gespräch zu kommen. Daher möchten wir alle Schüler/-innen bzw. Eltern unserer Oberschulen bitten, sich an der Umfrage zu beteiligen, um eine tragfähige Bestandsaufnahme zu ermöglichen. Die Umfrage finden Sie unter  http://stelli.org/busumfrage/

 

Bericht zur Stadtratssitzung vom 01.09.2014

Am 1. September fand nun nach diversen Nachzählungen und Verschiebungen endlich die erste Stadtratssitzung der neuen Wahlperiode statt. Die sechs Stadträte der Freien Wähler erhielten laut Sitzordnung Plätze in der Mitte des Gremiums, was den überparteilichen Ansatz auch visuell unterstützt. Gleich die ersten Entscheidungen bargen dann Sprengstoff. Während die Freien Wähler Jan Hippold als Vertreter der stärksten Fraktion zum Ersten Ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters mitwählten, erhielt im weiteren Wahlgang der verbliebene FDP-Stadtrat Felber mehr Stimmen als der Kandidat der Freien Wähler Jesko Vogel bei der Wahl des Zweiten Ehrenamtlichen Stellvertreters: ein sehr fragwürdiger Vorgang, der die stille Vereinbarung unter Demokraten unterläuft, Ehrenämter nach Proporz zu besetzen. Aus unserer Sicht handelt es sich auch um eine klare Missachtung des Wählerwillens, wir haben bei der letzten Stadtratswahl 5875 Stimmen erhalten, die FDP lediglich 1339.
Weiter wurden die Ausschuss- und Aufsichtsratsmandate verteilt, wobei je Einigungsvorschläge vorlagen. Hier haben die Freien Wähler mit Abstand die zweitmeisten Mandate, was uns einigen Spielraum für die nächste Zeit lässt. Im Verwaltungsausschuss vertreten uns Langenhagen und Vogel, im Technischen Ausschuss Härtig, Grosch und Vogel, im Kultur-, Jugend- und Sozialausschuss Schreier und Sonntag. Weiter stellen wir für die Aufsichtsräte Härtig und Vogel (GLO), Schreier (FZLO), Sonntag (BonaVita) und Grosch (SPELO) sowie Langenhagen für den Abwasserzweckverband Frohnbach. Interessant wurde es noch einmal bei der Wahl der beiden Vertreter in der Jury Unternehmer des Jahres. Wie in den letzten Jahren hatte die Verwaltung nur zwei Vertreter der CDU in die Vorlage aufgenommen, ohne die anderen Fraktionen einzubeziehen. Im zweiten Wahlgang erhielt unser Gegenvorschlag Gerd Härtig dann aber bereits eine Mehrheit und vertritt den Stadtrat nun als einer der Vertreter in der Jury. Am 4. und 8. September folgten bereits die nächsten Stadtratssitzungen, da die Neuwahl des Beigeordneten anstand.

Schulsozialarbeiter für L.O.

Es gibt einen ersten Schulsozialarbeiter in L.O. – Wieder eine unserer Programmpunkte umgesetzt: Auch hier lagen wir richtig!

Es ist aber ganz sicher reiner Zufall, dass plötzlich so viele unserer berechtigten Forderungen von der Verwaltung umgesetzt werden sollen (z.B. auch Weiterentwicklung Wasserturmgebiet und Einzelhandels- und Zentrenkonzept) und hat wahrscheinlich absolut nichts mit der kommenden OB-Wahl zu tun…

Aber egal, unser Teilziel ist erreicht! Das kann aber nur der Anfang sein. 20 Stunden für vier Schulen werden letztlich zu wenig sein! Bei der Schulsozialarbeit bedarf es daher einer langfristigen Regelfinanzierung über das Land, die Kommune allein kann das nicht stemmen! Dafür werden wir auch unseren Einfluss im Kreistag nutzen!
Auf Landesebene können sich ja die Landtagsabgeordneten aus L.O. einsetzen!

http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Stadt-schafft-Stelle-fuer-Schulsozialarbeit-artikel8960215.php