[toggle title=”1 Ein attraktives Stadtbild und bezahlbare Gebuehren!“]

Ausgangslage

Der Strukturwandel seit 1990 hat im Stadtbild tiefe Spuren hinterlassen. Industriearchitektur und Wohnbebauung im Innenbereich verfallen zum Teil und prägen einen negativen Eindruck. Verwilderte Brachflächen verstärken den Effekt. Langfristig wird sich der Bevölkerungsrückgang ohne Gegenmaßnahmen auch auf die Kosten der Daseinsvorsorge wie Wasser, Abwasser, Telekommunikation usw. auswirken. Schrumpfung bietet aber auch neue Entwicklungsmöglichkeiten. Es ist mehr Platz zur Verfügung, die Wohn- und Lebensqualität kann erhöht werden. Man kann wieder im Innenbereich bauen. Versorgungseinrichtungen sind schnell zu erreichen und man kann Unternehmen auf Brachen ansiedeln.

Entwicklungsziele

Unser Hauptziel ist ein attraktives Stadtbild, das wieder geschlossen wirkt und funktional öffentliche Leistungen zu bezahlbaren Preisen garantiert. Dafür müssen vorrangig die vorhandenen Baugrundstücke und Brachen für die Wohnbebauung und die Ansiedelung von Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und den unternehmensnahen Dienstleistungen genutzt werden. Planungen im Außenbereich für Wohnbebauung behindern diesen Prozess. Die ländlichen Ortsteile sollen dagegen ihren Charakter bewahren und von der technischen Infrastruktur der Kernstadt profitieren. Wir wollen der Stadt wieder Identität geben und das Image verbessern, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Umsetzung

  • aktives Flächenmanagement durch Aufbau eines Leerstandskatasters

  • Innenentwicklung hat absoluten Vorrang

  • Baulückenaktivierung durch Eigentümeransprache

  • Priorisierung der zu entwickelnden Flächen

  • konsequente Rekultivierung oder Renaturalisierung

  • Aufwertung der zentralen Straßenzüge

  • Ansiedelung von Unternehmen, Familien und Älteren im Innenbereich

  • Ortsteile dauerhaft attraktiv erhalten

  • effektives Stadtmarketing, Imageverbesserung

  • Aufwertung des Rathaus- und des Johannisplatzes

  • Radwegenetz

  • Entwicklungsperspektiven für Wohngebiet am Wasserturm

  • Offenlegung der Sanierungsbeiträge

[/toggle] geschlossenes und funktionales Stadtbild | Innenentwicklung hat absoluten Vorrang | Beseitigung der städtischen Schandflecken durch aktives Flächenmanagement und Ansprache der Eigentümer | Rückbau und Umnutzung der Industriebrachen | Aufwertung der zentralen Straßenzüge | Ansiedlung von Unternehmen, Familien und Älteren im Innenbereich | Ortsteile dauerhaft attraktiv erhalten I Radwegenetz | effektives Stadtmarketing, Imageverbesserung | Aufwertung des Rathaus- und des Johannisplatzes | Offenlegung der Sanierungsbeiträge | Entwicklungsperspektiven für Wohngebiet am Wasserturm

[toggle title=”2 Die Stadt als Werkzeug von wenigen “]

Ausgangslage

Die Beteiligung der Bürger zwischen den Wahlen ist ungenügend. Es gibt keine Einwohnerversammlungen. Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des SEK 2020 wurde zum Beispiel mitten in der Umsetzung abgebrochen. Mehr als ein kurzes Leitbild ist nicht zu Stande gekommen. Die Berichterstattung über die Stadtratssitzungen im Stadtspiegel sind mehr als rudimentär und wecken kein Interesse. Moderne Beteiligungsprozesse sind nicht gewünscht.

Zielsetzung

Wir wollen Transparenz über politische Entscheidungen und eine objektive Berichterstattung über kommunale Themen. Die Verwaltung muss Beteiligungsprozesse moderieren und durch ein modernes Stadtmanagement den Bürgern die Hand reichen. Sinnvoll erscheint auch eine stärkere Einbindung in kommunale Entscheidungen durch die Einführung von Bürgerbudgets. Wir wollen regelmäßige Bürgerfragestunden in Stadtrat und Sprechzeiten durch die Verwaltungsspitze. Unsere Stadträte werden zeitnah für Vor-Ort-Gespräche mit Bürgern zur Verfügung stehen und sich um Abhilfe von Problemen bemühen. Wir werden Ansätze wie Einwohnerversammlungen, Bündelung der Elternräte und Stärkung der Vereine weiter vorantreiben, um die Kluft zwischen Verwaltung, Stadtrat und Bürgerschaft zu schließen.

Umsetzung

  • Schluss mit Politik im Hinterzimmer

  • Bürgersprechstunden

  • Einwohnerversammlungen

  • Senkung der Quoren für Bürgerbeteiligung

  • Kommunikation über neue Medien

  • objektive Öffentlichkeitsarbeit über kommunale Politik

  • Ermöglichung von Beteiligung | Moderation von Prozessen

  • Gleichbehandlung aller Bürger

  • Beratungsleistungen verbessern

  • Bürgerhaushalte

[/toggle] Bürgerfreundlichkeit: Schluss mit dem Dünkel und Geheimzirkeln | Bürgersprechstunden | Einwohnerversammlungen | Beteiligung der Bürger zwischen den Wahlen | Kommunikation über neue Medien | objektive Öffentlichkeitsarbeit über kommunale Politik | Ermöglichung von Beteiligung | Moderation von Prozessen | Gleichbehandlung aller Bürger | Beratungsleistungen in allen Bereichen verbessern | Bürgerhaushalte [toggle title=”3 Eine dauerhaft konkurrenzfaehige Wirtschaft“]

Ausgangslage

Limbach-Oberfrohna gehörte einst zu den bedeutendsten Industriestädten in Sachsen.

Durch den tiefgreifenden Strukturwandel, in der Zeit nach der Wiedervereinigung, führte die wirtschaftliche Neuausrichtung zu einer Veränderung der Beschäftigungsstruktur. Dabei umfasst der Industriebereich noch immer deutlich mehr Beschäftigte als der Dienstleistungssektor. Die Branchenzugehörigkeit der Unternehmen liegt u.a. im Automobilzulieferbereich, der Textilindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

Die Erweiterung des Gewerbegebietes Süd bietet noch gewerbliche Entwicklungsflächen. Der gesamte restliche Ausbau soll jedoch, wenn es nach der aktuellen Stadtratsmehrheit geht, nicht etwa ortsansässigen Unternehmen und Dienstleistern zur Verfügung gestellt, sondern u.a. an große Logistikunternehmen abgegeben werden. So wichtig Logistiker für die heutigen Wirtschaftsabläufe auch sind, durch diese Unternehmen werden eher schlechtbezahlte Stellen geschaffen und die Ansiedlung von Logistikern ist wenig nachhaltig, weswegen der Freistaat Sachsen derartige Ansiedlungen, ohne Mehrwertdienstleistungen, auch nicht mehr fördert. Des Weiteren werden weniger Gewerbesteuereinnahmen regeneriert. Negativ ist weiterhin, dass die alten Industriebrachen innerhalb der Stadt zunehmend verfallen.

Auch in Limbach-Oberfrohna haben verschiedenste Dienstleistungen für die Wirtschaft eine kontinuierlich wachsende Bedeutung. Trotz dieser Entwicklungen und Perspektiven hat der Dienstleistungsbereich in der bisherigen kommunalen Wirtschaftspolitik und -förderung keine annähernd vergleichbare Aufmerksamkeit gefunden wie der produzierende Bereich.

Vielversprechende Chancen bestehen darin, Voraussetzungen (Ansiedlungsbedingungen und -möglichkeiten zur Bestandsentwicklung) für eine weitere Entwicklung der Dienstleistungen, der Verknüpfung von Produktion und Dienstleistungen und der Vernetzung mit anderen kommunalen Handlungsfeldern, wie beispielsweise der Arbeitsförderung und der Sozialpolitik, zu schaffen.

Entwicklungsziele

Es wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Produktion und Dienstleistungen angestrebt, um die wirtschaftlichen Entwicklungsbedingungen durch die positiven, wechselseitigen Effekte zwischen Industrie und unternehmensorientierten Dienstleistungen zu stärken. Zielführend sollte es sein, Limbach-Oberfrohna für junge Familien attraktiv zu machen. Dabei wird eine ausgeglichene Vielfalt der Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen und Männer vor Ort, mit guten sozialen und kulturellen Angeboten, perspektivisch die Basis sein, die Altersstruktur unserer Stadt zu verbessern.

Das Augenmerk liegt auch auf sozialen Dienstleistungen. Nur so können Dienste bereitgestellt werden, die heute nicht mehr wie früher durch die Familien oder sozialen Netze erbracht werden. Zukünftig wird nicht nur Kinderbetreuung ein zu berücksichtigendes Thema sein, sondern in einer alternden Gesellschaft auch die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger.

Die Weiterentwicklung von Maßnahmen und Instrumenten zur Stärkung der Innenentwicklung unter besserer Erfassung und Nutzung der vorhandenen Potenziale ist ebenfalls unerlässlich. Trotz umfangreicher Maßnahmen im Stadtgebiet bestehen noch sehr viele gewerbliche Brachflächen (u.a mit Büro- und Fabrikgebäuden), welche das Stadtbild negativ prägen und zu Imageproblemen führen. Hier muss die kommunale Verantwortung bewusster wahrgenommen werden.

In Wohngebietsnähe bzw. naher Wohnbebauung ist bei Neuansiedlungen dem Lärm- und Gesundheitsschutz Rechnung zu tragen, damit Ansiedlungen von Unternehmen nicht mit Nachteilen für das Wohnumfeld oder mit dem Wegzug von Anwohnern, an die Randlagen der Stadt, einhergehen. Daher ist eines unserer Ziele die Achtung des Integrationsgebotes, was u.a. dazu dient, auch den nicht motorisierten Bevölkerungsgruppen gute Einkaufs- und Wohnmöglichkeiten zu sichern.

Ziel muss es werden, verbesserte Angebote zu schaffen, um den weiteren Abfluss der Kaufkraft an die Stadt Chemnitz zu mindern. Hierzu ist eine Verbesserung der Vermarktung der Leerstandsflächen im Einzelhandel erforderlich. Die Stadt ist dabei gefragt, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um Händler für Limbach-Oberfrohna zu begeistern.

Umsetzung

  • Schaffung einer größeren Begeisterung und Akzeptanz für Unternehmertum in der Bevölkerung, sowie eine Imageverbesserung der Stadt

  • Aktive Wirtschaftsförderung aus einer Hand, Unternehmenskataster

  • Ansiedelung von Unternehmen ist Chefsache

  • Wenn möglich Auftragsvergabe an lokale Unternehmen

  • Weiterer Ausbau der Beratung und Vernetzung der Aktivitäten im Bereich von Unternehmenserweiterungen, der Existenzgründung, Gründerinitiativen durch Kooperationen mit TGZ, der Wirtschaftsförderung und Unternehmensverbänden

  • Unterstützung und Forcierung bei der Errichtung von altersgerechten Wohnungen und Wohnanlagen

  • Beibehaltung bzw. Rückführung der Nahversorgung in die Wohngebiete / Innenstadt (Innenentwicklung vor Außenentwicklung)

  • Nähe zu den Hochschulen in Chemnitz und Zwickau nutzen, Kooperation zwischen Stadt, Unternehmen und Forschungseinrichtungen

  • Weiterer Ausbau der Beratung und Vernetzung der Aktivitäten im Bereich der Existenzgründung

  • Der Ausbau von hochleistungsfähiger Breitbandinfrastruktur durch festnetzgestützte und mobile Breitbandlösungen

  • Strukturvielfalt bei Landwirtschaftsbetrieben aufrechterhalten, auch mit dem Blick auf die Erfüllung ihrer zahlreichen sozialen, kulturellen und ökologischen Funktionen

  • Erhöhung der beruflichen Entwicklungschancen von Frauen, z. B. durch nachhaltige Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Förderung von Teilzeitarbeit

  • Beförderung frühzeitiger, kontinuierlicher Kontakte und ein ständiger Informationsaustausch zwischen Eltern, Schülern, Lehrern, Wissenschaftlern und Unternehmern, damit Übergänge in die Ausbildung oder das Studium regional leichter erfolgen, sowie auch die jüngeren Einwohner in Limbach-Oberfrohna ihr Leben planen können und somit eine Zukunft in ihrer Heimat sehen

  • Woche der Limbacher Wirtschaft als zentrales Element der Darstellung und der Berufsfindung

[/toggle] Professioneller dauerhafter Ansprechpartner und Berater für unsere Wirtschaft | Bestandsarbeit | Unternehmenswerbung ist Chefsache | wenn möglich Auftragsvergabe an kommunale Unternehmen I Bündelung des Marketings und der Berufsorientierung in einer Woche der Limbach-O. Wirtschaft | besserer Branchenmix | Aufbau eines Gründerzentrums | Einzelhandels- und Zentrumkonzept | Stärkung des Stadtzentrums | Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und der Direktvermarktung [toggle title=”4 Feuerwehren und Katastrophenschutz – Auf breiteren Schultern“]

Ausgangslage

Limbach-Oberfrohna verfügt über 9 Ortswehren, die alle materiell gut ausgestattet sind. Auch der Sanitätsbereich ist noch handlungsfähig und unterstützt im Ernstfall und bei Freizeitaktivitäten (insbesondere das DRK). Beim letzten Hochwasser hat sich aber gezeigt, dass die Rettungskräfte die Last fast allein schultern mussten. Zudem wird der demographische Wandel auch an den Einsatzkräften nicht vorbeigehen.

Zielsetzung

Unsere Stadtgesellschaft muss auch langfristig die Einsatzbereitschaft und die nötige Mannschaftsstärke sicherstellen. Nötig sind eine frühzeitige Ansprache von Kindern und Jugendlichen und ein attraktives und interessantes Umfeld. Zudem muss die optimale persönliche Ausstattung gewährleistet werden. Im Großschadensfall muss weiter sichergestellt werden, dass neben den Rettungskräften zusätzlich auch ein Pool von Bürgern und Fahrzeugen zur Verfügung steht, um die professionellen Kräfte bei einfachen Arbeiten und Transporten zu entlasten.

Umsetzung

  • frühzeitige Ansprache und mehr Anerkennung für Feuerwehren und DRK (Ganztagsangebote, Feuerwehrball, ggf. Feuerwehrfonds)

  • optimale persönliche Ausrüstung für die Feuerwehren (in erster Linie pbi matrix)

  • Bildung eines Pools von freiwilligen Helfern und Fahrzeugen für Katastrophenfall

  • Angebot der Löschzwerge fördern

  • optimale Aus- und Weiterbildung unterstützen

[/toggle] frühzeitige Ansprache und mehr Anerkennung für Feuerwehren und DRK (GTA, Feuerwehrball, Feuerwehrfonds) | optimale persönliche Ausrüstung für die Feuerwehren (pbi matrix) | Bildung eines Pools von freiwilligen Helfern und Fahrzeugen für Katastrophenfall I Angebot der Löschzwerge fördern

[toggle title=”5 Vereine – Eine starke Zivilgesellschaft “]

Neben Familie, Wohnen und Arbeiten ist die Freizeitgestaltung ein wichtiges Kriterium für den Standort und für die Qualität der Kinder- und Jugendarbeit. Die Ausstattung mit Sport- und Freizeitstätten ist gut. Die Investitionen sind das Eine, die dauerhafte Erhaltung das Andere. Darauf muss jetzt das Hauptaugenmerk gelegt werden. Zudem gibt es einen klaren Wettbewerbsvorteil der großen Vereine mit guter Infrastruktur. Wir brauchen aber eine möglichst große Breite.

Zielsetzung

Durch Kostendämpfungen und mehr Eigenverantwortung der Nutzer wollen wir erreichen, dass unsere Sport- und Freizeitstätten dauerhaft finanzierbar bleiben. Ein weiteres Ziel ist eine mögliche Chancengleichheit beim Zugang zu möglichen Neumitgliedern. Wir wollen eine engere Kooperation mit unseren lokalen Unternehmen im Bereich Sponsoring und Berufsorientierung. Wir wollen bessere Beratungsleistungen auch für kleinere Vereine durch eine Anbindung an die kommunale Wirtschaftsförderung und wir wollen einfachere Präsentationsmöglichkeiten für alle. Es ist auch sinnvoll, den Bereich GTA wieder besser finanziell auszustatten oder zusätzlich ein Sponsoring über Fördervereine zu organisieren. Davon werden Schüler, Eltern und Vereine profitieren.

Umsetzung

  • aktive Unterstützung der Vereine und Kirchen durch Kinder- und Jugendfonds

  • Optimierung des GTA-Angebotes

  • gezielte Unterstützung der kleineren Spartenvereine

  • optimale Zusammenarbeit aller Engagierten

  • Gewährleistung bezahlbarer Gebühren und Erhalt der Stätten durch konsequente Umsetzung energetischer Sanierung und Überprüfung der Standards

  • stärkere Aktivierung der Eigenverantwortung wo angebracht

  • Beratungsleistungen für Vereine

  • Aufbau von Leistungszentren

  • Tag der Vereine regelmäßig

  • Gartenvereinen eine Zukunft bieten

[/toggle] aktive Unterstützung der Vereine und Kirchen durch Kinder- und Jugendfonds | optimale Zusammenarbeit aller Engagierten | Gewährleistung bezahlbarer Gebühren und Erhalt der Stätten | Beratungsleistungen für Vereine | Aufbau von Leistungszentren | Tag der Vereine regelmäßig | Gartenvereinen eine Zukunft bieten [toggle title=”6 Familie und Alter – Familien im Blick und ohne Angst alt werden“]

Ausgangslage

Der demographische Wandel schreitet beschleunigt voran, die Bevölkerungsstruktur verändert sich nachhaltig. Gleiches gilt für die Familienstrukturen. Viele Ältere müssen den Lebensabend wegen des Wegzuges ohne nahe Verwandte verbringen. Es werden neue Herausforderungen in den Bereichen Wohnen, Barrierefreiheit, den Formen des Miteinanders und Familienfreundlichkeit auf Gesellschaft, Verwaltung, Familien und Wirtschaft zukommen. Auf diese langfristigen Prozesse muss frühzeitig durch alle relevanten Akteure reagiert werden, was viel zu wenig geschieht.

Zielsetzung

Überall wo Politik und Verwaltung Einfluss nehmen können, wollen wir familienfreundliche Ansätze umsetzen. Familien, insbesondere Einpendler sollen aktiv angesprochen werden. Wir brauchen auch eine bessere Einbindung von Eltern in die Entscheidungsfindung der Verwaltung und der Politik. Ein Ansatz kann der Stadtelternrat sein. Ein weiteres Instrument ist eine möglichst optimale Betreuung in unseren Bildungseinrichtungen. Auf der anderen Seite müssen für Ältere angemessene Zugänge in den Bereichen Versorgung, Gesundheit und Verkehr gewährleistet werden. Das fängt bei mehr Bänken an und hört bei einem barrierefreien Zugang in Geschäfte auf. Ein weiteres Problemfeld ist der Bereich Wohnen im Alter, bevor das Pflegeheim die letzte Lösung bleibt. Hier gibt es viele moderne Ansätze, die ein möglichst langes Leben in einem privaten Umfeld ermöglichen. Auf den schrittweisen Ausbau dieses Angebotes bei Weiterentwicklung des Pflegebereichs muss ein Hauptaugenmerk gelegt werden.

Umsetzung

  • Familienfreundlichkeit bei Betreuung und Beschäftigung fördern

  • Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung

  • Mobilität optimieren (Taktung, Fahrrad)

  • Limbach-Card einführen

  • durch höhere Lebensqualität und aktive Ansprache Zuzug ermöglichen und Wegzug verringern

  • Angebote im Bereich altersgerechtes Wohnen verbessern

  • gesellschaftliche Teilhabe für Ältere verbessern

[/toggle] Familienfreundlichkeit bei Betreuung und Beschäftigung fördern | Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung IMobilität optimieren (Taktung, Fahrrad) | Limbach-Card einführen | durch höhere Lebensqualität und aktive Ansprache Zuzug ermöglichen und Wegzug verringern | Angebote im Bereich altersgerechtes Wohnen verbessern | gesellschaftliche Teilhabe für Ältere verbessern

[toggle title=”7 Bildung – Gute Bildung und Chancengleichheit für alle“]

Ausgangslage

Bildung muss in allen Kommunen oberste Priorität genießen, da Kinder die Zukunft jeder Stadt sind. Gute Bildung muss unter dem Zeichen Chancengleichheit für alle stehen. Das Thema Bildung bietet in unserer Stadt noch viel Potenzial zu Verbesserung, da es derzeit nur im Rahmen der offensichtlichen und üblichen Themenbereiche eine Rolle spielt. Übergeordnete Themen oder Probleme, die nur Wenige betreffen werden nicht oder ungezielt angegangen.

Hauptproblem ist, dass es keine gebündelte Interessenvertretung als Sprachrohr der Eltern gibt, um grundsätzlich als Ansprechpartner bei der Stadt Gehör zu finden. Auch sind Schulen bei Mittelkürzungen im Bereich der Ganztagsangebote (GTA) meist auf sich gestellt.

Auch fehlt es in der Stadt an einem aktiven Entgegensteuern bei auftretenden Problemen. Dies hätte mit großer Wahrscheinlichkeit in der Vergangenheit Schulschließungen verhindern können. Das damit weiter verstärkte Problem der Schülerbeförderung wurde ebenso vernachlässig wie konkrete Radwegekonzepte für einen sicheren Schulweg.

Entwicklungsziele

Diese Probleme wollen wir aktiv angehen, um der Stadt vor allem aber den Kindern und ihren Familien ein funktionierendes und zukunftsgerichtetes Bildungssystem dauerhaft bieten zu können. Die Problemlagen in Kitas und Schulen müssen gebündelt werden, um frühzeitig und angemessen agieren und reagieren zu können. Gemeinsam kann man viel mehr erreichen als einzeln. Und gerade im Bereich Bildung oder Kinder- und Jugendarbeit muss es um das Ganze gehen, da hier unsere Zukunft gestaltet wird. Gezielte Kontakte mit Vereinen und den Schulen sind ebenso unerlässlich und müssen kontinuierlich fortgesetzt werden.

Ganztagsangebote (GTA) an den Schulen wollen wir weiter ausbauen und insbesondere die Bereiche Hausaufgabenhilfe und Nachwuchsförderung priorisieren. GTA sollen als Bindeglied zwischen Schulen, Vereinen und Familien verstanden werden.

Radwegenetzausbau und eine optimale Schülerbeförderung für sichere und bestmögliche Anbindungen werden bei uns Priorität genießen.

Umsetzung

  • Gründung eines Stadtelternrates (Info: Ist bereits am 7. Mai 2014 gegründet worden!)

  • endlich Schulsozialarbeiter, um mehr Schüler zu einem Abschluss zu führen

  • Ausbau und aktive Unterstützung der Ganztagsangebote

  • Nutzung der Ganztagsangebote als Instrument der Nachwuchsförderung

  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen, Vereinen und der Stadt – z.B. Durchführung von Stadtmeisterschaften

  • aktiver Erhalt aller Schulen – z.B. bei Erfordernis zur Erreichung der Mindestschülerzahl für die Klassenbildung über Aufhebung der Grundschulbezirke entscheiden unter aktiver Zusammenarbeit mit Eltern

  • Werbung um Oberschüler und Gymnasiasten in umliegenden Gemeinden

  • Kita-Entwicklungskonzepte erstellen und deren Profile transparent vorstellen

  • Betreuungsschlüssel möglichst real gewährleisten

  • Ausbau Radwegnetz, auch als Verbindungsachse zu Schulen

  • Optimierung der Schülerbeförderung

  • Prüfung von Schulbudgets

[/toggle] aktiver Erhalt aller Schulen | Werbung um Mittelschüler in umliegenden Gemeinden | Optimierung des Schülerverkehrs | Stadteltern- und Stadtschülerrat | Schulsozialarbeiter für unsere Oberschulen | Kita-Entwicklungskonzept erstellen I Betreuungsschlüssel gewährleisten I verschiedene Profile in den Kitas fördern und transparent darstellen | GTA als aktive Hausaufgabenhilfe aufwerten, Lesepaten | Kooperation Schule-Vereine verbessern | Schulbudgets | Schulwegkonzepte optimieren

[toggle title=”8 Kultur und Freizeit – Dauerhafter Erhalt unserer Freizeitstätten“]

Ausgangslage

In Limbach-Oberfrohna besteht ein breites Angebot an Kultur- und Freizeiteinrichtungen in guter Qualität. Der kontinuierliche Rückgang der Bevölkerung und der kommunalen Mittel in den nächsten Jahren wird aber die Finanzierung wie unter den jetzigen Rahmenbedingungen in Frage stellen. Zudem wurden die Möglichkeiten der Energetik nicht ausgenutzt. Der Erhalt unserer Einrichtungen steht daher in Frage.

Entwicklungsziele

Um die Lebensqualität für alle Bevölkerungsgruppen und die Attraktivität der Stadt zu garantieren, sollten möglichst alle Einrichtungen zu vertretbaren Preisen und Gebühren erhalten werden. Die Angebote müssen den Interessen der Bürger stärker entsprechen und attraktiv sein. Alle Investition und Erhaltungsmaßnahmen sind unter dem Gesichtspunkt der Energieeinsparung und der Bevölkerungsentwicklung durchzuführen. Die Standards müssen angemessen sein. Es ist ein tragfähiges Stadtmarketing zu etablieren. Limbach-Oberfrohna muss entsprechende Angebote als Mittelzentrum stärker für die umliegenden Gemeinden anbieten.

Umsetzung

  • Erstellung und Umsetzung eines Tourismus- und Freizeitkonzeptes mit den umliegenden Gemeinden nach den Wünschen der Bürger

  • Etablierung eines tragfähigen Stadtmarketings

  • Einführung einer Limbach-Card und bessere Vernetzung der Angebote

  • bessere Kooperation mit der kommunalen Wirtschaft und der Zivilgesellschaft

  • Weiterentwicklung des Tierparkes und Aufwertung des Stadtparks durch Gewinnung von Wirtschaftspaten

  • Aufbau eines jährlichen Kulturfestivals

  • aktive Senkung der Betriebskosten durch Umsetzung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes

  • aktive Vereinsförderung durch einen Kinder- und Jugendfonds

  • Ausrichtung von überregionalen Events mit dem Ziel der besseren Auslastung

  • Verstetigung des Tages der Vereine und Verbesserung der Beratungsleistungen durch Dachverein

  • Unterstützung des Individualsports in den städtischen Einrichtungen

[/toggle] Erhalt der Einrichtungen durch besseres Stadtmarketing und Kooperation mit umliegenden Gemeinden | Ansatzes Limbach-Card | Ausrichtung der Konzeptionen nach Wünschen der Bürger | nachhaltiges Nutzungskonzept für Schloss Wolkenburg | Weiterentwicklung des Tierparkes | Aufwertung des Stadtparks durch Gewinnung von Paten | Aufbau eines Kulturfestivals mit lokalem Ansatz | aktive Senkung der Nebenkosten | Unterstützung des Individualsports | Erhöhung der Eigenverantwortung der Nutzer, ggf. private Betriebsmodelle

[toggle title=”9 Verkehr – Moderne und sichere Mobilität“]

Ausgangslage

Die Prognosen der Verkehrsentwicklung lassen trotz des demografischen Druckes eine weiter leicht steigende Verkehrsleistung, sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr, erwarten.

Um die städtischen Haushalte auszugleichen und die Verschuldung zu senken hat die Große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna in den letzten Jahren ihre Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gesenkt. Ihre Höhe ist seit Jahren unter den der Abschreibungen und niedriger als der Durchschnitt der Städte und Gemeinden des Landkreises Zwickau. Dies führt zu einem schleichenden Verfall der Straßen und Plätze unserer Stadt. Die im integrierten Stadtentwicklungskonzept 2009 aufgezeigten Probleme und Lösungswege wurden nicht verfolgt. Es existiert kein offiziell verbindlicher kommunaler Verkehrsplan, welcher die Entwicklung der Infrastruktur und Verkehrsträger festschreibt und begleitet.

Limbach-Oberfrohna verfügt aufgrund seiner industriellen Prägung sowie der Nähe zum Oberzentrum Chemnitz über ein leistungsfähiges Straßennetz. Das Stadtgebiet wird durch die Bundesautobahnen A 4 und A 72 mit insgesamt vier Anschlussstellen an den internationalen Verkehr angebunden. Weiterhin tangiert die regional bedeutsame Bundesstraße 175 die Stadt im Nordwesten. Trotz dieser besonderen Lage kommt es infolge großer innerstädtischer und regionaler Pendler- und Warenströme zu einer hohen Verkehrsbelastung des Hauptstraßennetzes. Die Verkehrsströme der Innenstadt sowie auf den Aus- und Einfallstraßen der Stadt sind ungeregelt und beeinflussen die Lebensqualität und Gesundheit vieler Bürger im negativen Sinne. Stark vom Durchgangsverkehr belastete Straßenzüge verlieren zunehmend an Attraktivität und werden zu städtebaulichen Problemzonen. Die verkehrsberuhigten Zonen in der Innenstadt erfüllen ihre Funktion, die Erhöhung der Aufenthalts- und Wohnqualität, nicht im vollen Maße.

Verstärkt werden diese Effekte durch den völlig unterpräsentierten Fuß- und Radverkehr. Der in den 90-er Jahren begonnen Ausbau des Radwege ist über ein rudimentäres und in weiten Teilen unverknüpftes Netz nicht hinaus gekommen. Die Initiative zur touristischen Erschließung des Muldentals mittels eines überregionalen Radwanderweges ist seitens der Stadt nicht weiterentwickelt wurden.

Ein Grund für die oben beschriebenen Entwicklungen ist die seit 1990 stetig schwächer werdende Rolle des öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Stadt. Das ehemalige Rückgrat die Bahnverbindung nach Chemnitz wurde mangels Investitionen in eine veränderte Linienführung und Verkürzung der Reisezeit unattraktiv. Die Anbindung der Ortsteile und Nachbarorte durch den Busverkehr verschlechtert sich durch die Angebotsreduzierungen seit Jahren.

Entwicklungsziele

  • Verbesserung der Wohnqualität an bisher vom Verkehr stark belasteten Haupt- und Erschließungsstraßen

  • Ausbau und Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs für alle Bevölkerungsschichten

  • Förderung des Rad- und Wandertourismus

  • quantitative und qualitative Senkung der Verkehrsunfälle

  • eine längere Wertbeständigkeit im Straßenbau

Umsetzung

  • Erarbeitung eines integralen Verkehrsplanes zur Erfassung und Lenkung der städtischen Pendler- und Warenströme

  • Ausweisung des Durchgangs- und Schwerlastverkehrs auf die Bundesautobahnen 4 und 72 und die Bundesstraße 175

  • Rückbau der Chemnitzer Straße zur Wohn- und Geschäftsstraße (Anlegen von Parkplätzen, Pflanzen von Alleebäumen, Senkung der Geschwindigkeit, Umleitung des Durchgangsverkehrs auf den Ostring)

  • Bau der Straßenbahnlinie von Oberfrohna über Limbach, Kändler, Röhrsdorf nach Chemnitz mit geeigneten Verknüpfungspunkten entlang der Strecke

  • Realisierung eines zentralen Busbahnhofes auf dem Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs Limbach

  • Schaffung von Park and Ride Möglichkeiten für PKWs und Fahrräder an den Bahnhöfen Oberfrohna und Limbach

  • integrale Verknüpfung aller Bus- und Bahnlinien am zentralen Busbahnhof

  • Erhöhung der Taktraten und Reisegeschwindigkeit der Buslinien in die ländlichen Ortsteile durch den Einsatz von Micro Busen (Vorbild Stadtverkehr Burgstädt)

  • weitere Aufwertung an den Tagesrandlagen durch Ruftaxis

  • Orte und Attraktivität der Haltestellen müssen überprüft werden (robustere Wartehäuschen und Optimierung der Haltepunkte in den Einzugsgebieten)

  • Verbesserung des Schülerverkehrs durch Koordinationsstelle zwischen Schulen, Verkehrsträgern und Elternvertretern

  • Ausbau von Feld- und Waldwegen zu Rad- und Wanderwegen

  • Verknüpfung der existierenden Radwege miteinander

  • Ausbau der Rad- und Fußwege im Einzugsgebiet der Schulen, aus der Kernstadt in die ländlichen Ortsteile und auf den Hauptachsen in die Nachbarorte

  • Forcierung der Initiative zum überregionalen Ausbau des Muldentalradwanderweges (Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Aufbau einer starken Marke, Bau von Zubringerstrecken)

  • Konzeptionierung und Umsetzung eines kombinierten Rad-, Wander- und Skatingwegenetzes im Limbacher Teichgebiet

  • Erneuerung und Ausbau des Schilder- und Informationstafelsystems

  • Kreuzungen an Unfall- und Verkehrsschwerpunkten durch Kreisverkehre ersetzen

  • Prüfung des kombinierten Verkehrs entlang der alten Bahnstrecke für Erweiterung des Ostrings (Kombination aus Straße, Bahnlinie und Radweg)

  • Prüfung einer Radmagistrale auf der ehemaligen Bahnstrecke Oberfrohna-Hartmannsdorf (Verknüpfung nach Chemnitz, Wittgensdorf und Burgstädt)

  • Ausbau der Kreisstraße Rußdorf-Kaufungen zur Ortsumfahrung Niederfrohna als Autobahnzubringer mit Radweg

  • Erhaltung und Verbesserungen des bestehenden Straßennetzes durch neuartige Technologien (Flüsterasphalt, neue Bitumenmischungen,… )

  • Entwicklung einer koordinierte Planung und unbürokratische Kommunikation mit den hiesigen Energie- und Versorgungsunternehmen

  • Vermeidung von Flickschusterei am Straßennetz

[/toggle] Sichere zentrale Achsen für den Radverkehr | Ausbau der S 249 als Entlastung für den Schwerlastverkehr | Schulfahrdienste optimieren | Ruftaxis/Citybus in die ländlichen Ortsteile | Chemnitzer Modell unterstützen | Verkehr in Mischgebieten optimieren, um Ansiedlungen zu ermöglichen

[toggle title=”10 Verwaltung – Modernes Stadtmanagement“]

Ausgangslage

Limbach-Oberfrohna hat unter der derzeitigen Führung seit Jahren massive Probleme mit dem städtischen Haushalt. Diese bestehen sowohl bei der Aufstellung und Gewichtung des Haushaltes, als auch bei täglichen Umsetzung. So hat unsere Stadt Außenstände in sechs- bis siebenstelliger Höhe, weil das Mahnwesen teilweise nicht funktioniert und Bescheide nicht erstellt werden können. Die Jahresabschlüsse seit 2009 fehlen!

Weitere Probleme werden fortwährend zu einem Großteil selbstverschuldet verstärkt, z.B. durch Ausgaben für unsinnige oder minderwichtige Maßnahmen, die leider viel zu oft nur Einzelnen dienen und teilweise sogar gegen Gesetze verstoßen. Es ist daher höchste Zeit durch einen Wechsel an der Verwaltungsspitze und durch eine andere Mehrheitsverteilung im Stadtrat mit derartigen Vorgehensweisen Schluss zu machen, um zukunftsorientiert arbeiten und wichtige Ziele verfolgen zu können.

Die Angebote überörtlicher Körperschaften sind in den letzten Jahren stark eingeschränkt oder ganz gestrichen worden. Außerdem fehlt es nahezu komplett an einer aktiven Bürgerbeteiligung und an der Erkenntnis, den Bürger als wichtigen Teil unserer Stadt zu verstehen und zu akzeptieren. Vielmehr wird der Bürger häufig ignoriert oder dessen Argumente nichtssagend und kurzbündig abgekanzelt. Umsetzung von Demokratie und Bürgerbeteiligung sind Auftrag einer Stadt und müssen aktiv gestaltet werden.

Entwicklungsziele

Die Potenziale unserer Stadt und unserer Verwaltung müssen genutzt werden. Zunächst muss endlich eine strategische Haushaltsoptimierung vorangetrieben werden und eine moderne dienstleistungsbereite Verwaltung für den Bürger und nicht nur für Privilegierte geschaffen werden.

Limbach-Oberfrohna muss wieder mehr überregionale Beratungs- und Leistungsangebote im Stadtgebiet vorhalten und dafür eigeninitiativ in Verhandlungen treten. Hier ist eine ausdauernde und kontinuierliche Arbeit zwingend gefordert, die wir für unsere Bürger angehen wollen. Neben der Wiederangliederung bestimmter Bürgerdienstleistungen kann die Stadt aber auch Leistungen für andere Kommunen anbieten und erbringen. Denkbar wäre dies z.B. für überörtliche Rechnungsprüfungen. Damit nutzt man vorhandenes Wissen und schafft Entlastung für den städtischen Haushalt.

Den Mitarbeitern der Verwaltung muss Vertrauen in Ihre Fähigkeiten entgegengebracht, Ermessensspielraum für Entscheidungen gegeben und damit die Motivation gesteigert werden – weg von Mobbing und Diktatur (dann sinkt auch der überdurchschnittliche Krankenstand in der städtischen Verwaltung) und hin zu Vertrauen, Bürgerfreundlichkeit, Effizienz und Qualität!

Wir möchten den Bürgern Gelegenheit geben, sich aktiv an der Verwaltungspolitik beteiligen zu können und wollen damit gewährleisten, dass die Probleme der Bürger wieder Gehör finden. Wir wollen einen Bürgerhaushalt mit einem festgelegten Finanzvolumen einrichten und unseren Bürgern damit Gelegenheit geben, Vorschläge für Investitionen einzureichen, über die meist gewünschten Herzensangelegenheiten abzustimmen und diese umzusetzen. Damit können Sie, liebe Bürger über den Einsatz der Mittel innerhalb des Bürgerhaushaltes entscheiden. Damit möchten wir einerseits Transparenz schaffen und den Dialog zwischen Bürgern, Verwaltung und Stadtrat ermöglichen sowie andererseits die demokratische Einbeziehung der Bürger in Verwaltungsprozesse stärken. Außerdem möchten wir regelmäßige Einwohnerversammlungen in den Stadtteilen einführen, so dass auch hier eine konkrete Einbeziehung von Bürgern stattfindet. Hier wird es dann wichtige Informationen aus Verwaltungsarbeit und Stadtgeschehen geben, insbesondere aber darüber informiert, was für den jeweiligen Stadtteil von Bedeutung ist. Selbstverständlich wird den Bürgern auch die Möglichkeit geboten, Probleme anzusprechen, Fragen zu stellen und sich damit aktiv einzubringen.

Nur mit einem Wechsel an der Verwaltungsspitze und einer neuen Mehrheitsverteilung im Stadtrat werden wir durch Objektivität und Blick auf das Wesentliche und Wichtige die wirklichen Probleme angehen und beseitigen können.

Unser Motto für eine moderne und funktionierende Verwaltungs- und Bürgerarbeit:

Sehen! – Erkennen! – Handeln!

Umsetzung

  • Haushaltsoptimierung und Herstellung erforderlicher Handlungsfähigkeit

  • Überprüfung der Verwaltungsreform

  • Arbeitsfähigkeit der Verwaltung verbessern (Mahnwesen, Nachträge, Bauüberwachung u.ä.)

  • Einräumung von Ermessensspielräumen und Entgegenbringen von Vertrauen in die Arbeit der Verwaltungsmitarbeiter/innen und damit Stärkung von Motivation und Senkung von Krankenständen

  • Optimierung der Verwaltungsstruktur mit Blick auf Ausbildung und effektive Nutzung von Wissen und Kompetenz

  • Motivation heben, Krankenstand senken, Gesundheitsmanagement etablieren

  • vernünftige Personalpolitik und objektive Gleichbehandlung

  • aktive Bürgerbeteiligung – z.B. durch regelmäßige Einwohnerversammlungen und Bürgerfragestunden im Stadtrat

  • Einrichtung eines Bürgerhaushaltes

  • Wiederangliederung von Beratungs- und Leistungsangebote im Stadtgebiet für unsere Bürger

  • Gleichbehandlungsgrundsatz, Neutralität der Verwaltung wieder verankern

  • Vergabewesen eigenständig umsetzen

  • Dienstleistungen für umliegende Gemeinden ausbauen

[/toggle] Restrukturierung der Verwaltung | Arbeitsfähigkeit der Verwaltung verbessern (Mahnwesen, Nachträge, Bauüberwachung u.ä.) | Verantwortlichkeiten auf mittlerer Ebene stärken | Motivation heben, Krankenstand senken | Moderation und Organisation von Bürgerbeteiligung | Vergabewesen eigenständig umsetzen | Dienstleistungen für umliegende Gemeinden anbieten | Gleichbehandlungsgrundsatz durchsetzen | Ermessensspielräume ausschöpfen

[toggle title=”11 öffentliche Dienstleistungen: Mittelzentrum nur als Fassade?“]

Ausgangslage

Es gibt in unserer Stadt keine Arbeitsagentur und kein Jobcenter mehr, ein nur noch stark reduziertes Landkreisangebot und eine massiv reduzierte Polizeistation. Auch die Angebote im Bereich Kreissportbund und Feuerwehrinfrastruktur des Kreises haben sich räumlich weiter von unserer Heimatstadt entfernt und sind daher kaum noch nutzbar. Diese Tatsachen sind auf falsche Prioritätensetzung der Verwaltungsspitze und wenig Interesse am Normalbürger zurückzuführen. Vergleichbar große Städte sind bei diesen Angeboten wesentlich besser aufgestellt und haben im Sinne ihrer Bürger verhandelt und gekämpft. Auf der anderen Seite zahlen wir natürlich genau so viel Kreisumlage pro Kopf wie die deutlich besser ausgestatteten Städte Werdau, Hohenstein-Ernstthal oder Glauchau.

Zielsetzung

Soll der Status Mittelzentrum nicht auf Dauer eine lose Hülle werden und irgendwann ganz verloren gehen, brauchen wir einfach bessere Angebote im Bereich öffentliche Dienstleistungen. Das hat nicht nur Bedeutung für unsere Bürger und unsere Unternehmen, sondern auch für die umliegenden Gemeinden, für die wir Anlaufzentrum bleiben sollten. Daher werden wir uns im Kreistag intensiv für eine Wiedereinführung von Präsenztagen des Jobcenters einsetzen. Weiter wollen wir unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung mehr Beratungsleistungen des Landkreises. Zudem ist eine vernünftige Präsenzstärke der Polizei essentiell. Hier kann nicht alles auf die kommunale Ordnungsbehörde und die Bürgerpolizisten abgewälzt werden. Grundsätzlich werden wir uns für eine vernünftige Mittelverteilung zwischen Land, Landkreis und Kommunen einsetzen.

Umsetzung

  • Angebote des Landkreises erweitern

  • Präsenztage des Jobcenters einführen

  • interkommunale Zusammenarbeit stärken

  • Berufsschulzentrum und Oberschulen erhalten

  • Polizei in vernünftiger Präsenzstärke

  • mehr Dienstleistungen als Mittelzentrum anbieten (Kultur, Vereine, Woche der Wirtschaft usw.)

  • langfristige Konzeption für schnellen Internetzugang in allen Ortsteilen

  • Unterstützung eines Netzes öffentlicher Hotspots

  • aktiver Einsatz für langfristig bezahlbare Gebühren

[/toggle] Angebote des Landkreises erweitern | Präsenztage des Jobcenters einführen | interkommunale Zusammenarbeit stärken | Berufsschulzentrum und Oberschulen erhalten | Polizei in vernünftiger Präsenzstärke | mehr Dienstleistungen als Mittelzentrum anbieten (Kultur, Vereine, Woche der Wirtschaft usw.) | langfristige Konzeption für schnellen Internetzugang in allen Ortsteilen | Unterstützung eines Netzes öffentlicher Hotspots | aktiver Einsatz für langfristig bezahlbare Gebühren

[toggle title=”12 Energie: Modernes Energiemanagement“]

Ausgangslage

Ein wichtiger Kostenfaktor für den kommunalen Haushalt, aber auch für unsere Bürger wird zukünftig der Bereich Energie sein. Der 2010 eingebrachte Ansatz über eine Bestandsaufnahme aller Liegenschaften und einer konsequenten Investitionstätigkeit resp. Bewusstseinsschulung in Richtung Energieeffizienz wurde durch die Verwaltung über vier Jahre blockiert, obwohl ein Stadtratsbeschluss vorlag (European Energie Avard). Auch bei den zahlreichen Neuinvestitionen wurden die Ansätze nicht konsequent verfolgt. Die Möglichkeit von Stadtwerken wurde nicht nur nach 1990 verpasst, sondern auch bei der Neuvergabe der Stromkonzessionen vor drei Jahren nicht einmal geprüft. Alles kommt zu spät und zu langsam.

Zielsetzung

Die Klima- und Energiekonzepte müssen jetzt endlich konsequent umgesetzt werden. Jede Investition soll auf zukünftige Kostendämpfung ausgerichtet werden. Mit Blick auf die kommende Förderperiode im EFRE muss die Verwaltung konsequent Bürger und Unternehmen bei der Nutzung von dezentralen Energieansätzen wie Blockheizkraftwerke unterstützen. Der Ansatz Stadtwerke muss bei nächster Gelegenheit nochmals geprüft werden.

Umsetzung

  • endlich Umsetzung der Energie- und Klimakonzepte

  • Ausrichtung aller Investitionen an modernen Energiekonzepten

  • aktive Rolle bei der Steuerung einer dezentralen Energieversorgung (genossenschaftliche Kleinkraftwerke, BHKW o.ä.)

  • Beratung der Bürger verbessern (Förderungen ausschöpfen)

  • Ansatz Stadtwerke prüfen

[/toggle] Endlich Umsetzung der Energie- und Klimakonzepte | Ausrichtung aller Investitionen an modernen Energiekonzepten | aktive Rolle bei der Steuerung einer dezentralen Energieversorgung (genossenschaftliche Kleinkraftwerke, BHKW o.ä.) | Beratung der Bürger verbessern (Förderungen ausschöpfen) | Ansatz Stadtwerke prüfen

[toggle title=”13 Umwelt und Tierschutz:Aufwertung und Erhalt der Umwelt“]

Ausgangslage

Limbach-Oberfrohna ist eine Stadt im Grünen mit Wäldern, Teichgebiet und vielen Grünzügen im Stadtbild. Wir verfügen über einen Tierpark mit einem ambitionierten Konzept. Es gibt aber keine Baumschutzsatzung und teilweise fehlt es an den Mitteln, um Wege und Grünzüge zu erhalten und zu pflegen. Es gibt viele kleinere Landwirtschaften, die auch für den regionalen und lokalen Bedarf produzieren.

Zielsetzung

Die Naherholungsbereiche müssen in einem akzeptablen Zustand erhalten werden. Wenn die Mittel der Kommune nicht reichen, muss es eine engere Kooperation mit den Naturschutzverbänden geben oder es muss der zweite Arbeitsmarkt stärker genutzt werden. Das Tierparkkonzept ist mit Augenmaß weiter umzusetzen, um die Archefunktion zu verstärken, den Schülern praktisch Naturschutz und Umwelt nahezubringen und einen Ort der Erholung und Entspannung zu bieten. Die Grünzüge der Stadt sind weiter zu verbinden. Auch sollte die Verwaltung darauf achten, dass über ein Monitoring und über regelmäßige Bekanntgabe der gesetzlichen Rahmenbedingungen die privaten Baumfällungen nach Recht und Gesetz erfolgen. Es müssen regionale Wirtschaftskreisläufe und die Direktvermarktung gestärkt werden. Genlandwirtschaft ist abzulehnen.

Umsetzung

  • aktives Monitoring bei Baumfällungen

  • Verknüpfung der Grünzüge

  • Sicherstellung der Grünpflege durch Aufwertung des Bauhofes und aktive Werbung um Freiwillige, Bufdis und auf dem 2. Arbeitsmarkt

  • Erhalt der Infrastruktur im Teichgebiet

  • aktive Kooperation mit Umweltschutzverbänden/Schulen

  • Stärkung des Tierparkes als Arche

  • Verbesserung des Umweltbewusstseins durch entsprechende pädagogische Konzepte in Kitas und Schulen

  • keine Gentechnik

[/toggle] aktives Monitoring bei Baumfällungen | Verknüpfung der Grünzüge | Sicherstellung der Grünpflege durch Aufwertung des Bauhofes und aktive Werbung um Freiwillige, Bufdis und auf dem 2. Arbeitsmarkt | Erhalt der Infrastruktur im Teichgebiet | aktive Kooperation mit Umweltschutzverbänden/Schulen | Stärkung des Tierparks als Arche | Verbesserung des Umweltbewusstseins durch entsprechende pädagogische Konzepte in Kitas und Schulen I keine Gentechnik

[toggle title=”14 Demographie: Abwärtstrend aktiv stoppen“]

Ausgangslage

Seit 1990 ist unsere Heimatstadt von einem starken Bevölkerungsverlust durch Abwanderung und Geburtenrückgang betroffen. Dieser Effekt wird auch in den nächsten Jahren nicht abgemildert. Auch wenn der Wegzug im Durchschnitt zum Stillstand gekommen ist, ziehen doch im Alter zwischen 25 und 40 Jahren immer noch mehr Leute weg als zu. Zudem haben sich die Familienstrukturen verändert. Viele Ältere müssen ohne ihre Kinder den Lebensabend verbringen und sind auf mehr Solidarität des direkten Wohn- und Lebensumfeldes angewiesen. Es fehlen auch genügend zeitgemäße Angebote im Segment Wohnen im Alter / Wohnen mit Service.

Zielsetzung

Alle Investitionen und Erhaltungsmaßnahmen sind tatsächlich unter dem Gesichtspunkt der Bevölkerungsentwicklung zu prüfen. Die Funktion eines Demografiebeauftragten ist auszufüllen. Wir wollen unbedingt den negativen Wanderungssaldo im Familienalter umkehren. Durch ein besseres Marketing, durch Siedlungsmöglichkeiten im Innenbereich und durch eine richtungsweisende Einbindung der Eltern und Vereine in alle Entscheidungsfindungen wollen wir attraktiver für unsere Bürger und für Einpendler werden. Unsere Stadt muss aktiv um jüngere Leute werben, um die negativen Effekte der Demografie auf Unternehmen, Vereine und Bildungseinrichtungen zu dämpfen. Zudem müssen wir zu einem neuen Miteinander kommen und die Daseinsvorsorge in den Bereichen Wohnen, Gesundheitsversorgung und Kaufen stärker an den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung ausrichten. Auf der anderen Seite müssen wir über mehr gesellschaftliche Teilhabe die Fähigkeiten und Interessen unserer älteren Mitbürger stärker aktivieren.

Umsetzung

  • Ansiedelung von Familien anstreben (Förderung, aktive Ansprache Unternehmen und Einpendler)

  • Daseinsfürsorge neu ausrichten

  • Bevölkerungsverlust durch aktive Familienpolitik und nachhaltige Wirtschaftsförderung dämpfen

  • Kampf um jedes Kind und jeden Jugendlichen

  • Begrüßung von Neubürgern

[/toggle] Ansiedlung von Familien anstreben (Förderung, aktive Ansprache Unternehmen und Einpendler) | Bevölkerungsverlust durch aktive Familienpolitik und nachhaltige Wirtschaftsförderung dämpfen | Kampf um jedes Kind und jeden Jugendlichen I Begrüßung von Neubürgern

[toggle title=”15 Werte und Mitbestimmung: Gleichbehandlung aller Bürger“]

Ausgangslage

Erziehung ist Sache der Eltern. Doch manche fühlen sich dabei überfordert und würden Hilfe gern annehmen. Auswirkungen sind insbesondere in den Schulen und in der Ausbildung aber auch im öffentlichen Raum zu beobachten. Weiter ist die Vertretung der Bürger in den Gremien der Stadt etwas einseitig. Eine aktive Zivilgesellschaft wird nicht als Bereicherung sondern als Bedrohung des geregelten Verwaltungsablaufs angesehen. Einzelne Interessengruppen haben es seit 1990 geschafft, stärkeren Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen und werden intensiver in Prozesse eingebunden.

Zielsetzungen

Eine moderne und zukunftsfähige Stadtgesellschaft braucht eine ausgewogene Beteiligung aller. Es müssen mehr Jüngere und Frauen in den Stadtrat. Wir werden auf Dauer auch eine aktive Zivilgesellschaft brauchen, in der sich so viele wie möglich einbringen. Die Notwendigkeit wird sich durch die schrumpfenden Mittel noch verstärken. Wo Verwaltung und Politik in diesem Bereich positiven Einfluss nehmen können, müssen sie es in Zukunft auch tun. Wir brauchen Schulsozialarbeiter, eine aufsuchende professionelle Jugendarbeit und eine zielführende Weiterbildung nicht nur für Erzieher und Lehrer, sondern auch für Eltern. Hier sind der Stadtelternrat und mögliche Angebote im Bereich Familienbildung über dieses Gremium erste Schritte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Unterstützung einer funktionierenden Vereinslandschaft. Alle Angebote und Unterstützungsleitungen müssen dabei bedarfs- und nicht angebotsorientiert ausgerichtet werden.

Umsetzung

  • alle Meinungen werden gehört und einbezogen

  • mehr Frauen und Jüngere in den Stadtrat

  • Gleichbehandlung der Interessengruppen

  • Gefälligkeitshandlungen vermeiden

  • aktive Förderung einer funktionierenden Zivilgesellschaft

  • Förderung der Sekundärtugenden durch Vorbild und aktive Einflussnahme auf Bildungseinrichtungen

[/toggle] alle Meinungen werden gehört und einbezogen | mehr Frauen und Jüngere in den Stadtrat | Gleichbehandlung der Interessengruppen | Gefälligkeitshandlungen vermeiden | aktive Förderung einer funktionierenden Zivilgesellschaft | Förderung der Sekundärtugenden durch Vorbild und aktive Einflussnahme auf Bildungseinrichtungen

[toggle title=”16 Kinder- und Jugendarbeit: Jugend ist Zukunft – wir kümmern uns intensiv“]

Ausgangslage

Die Kinder- und Jugendarbeit wird in erster Linie über die kostenfreie Nutzung der Infrastruktur und über zwei Jugendclubs gewährleistet. Dazu kommen seit einigen Jahren präventive Maßnahmen durch zivilgesellschaftliche Projekte. Eine ganzheitliche und kontinuierliche Arbeit ist damit nicht verbunden, die Effektivität der eingesetzten Mittel ist nicht gegeben. Es wird reagiert, nicht agiert, da alle kommunalen Projekte angebotsorientiert sind. Kinder und Jugendliche sind in Entscheidungsprozesse nur indirekt eingebunden.

Zielsetzung

Die Koordinierung und Unterstützung im Bereich Kinder- und Jugendarbeit muss höchste Priorität haben. Sie ist das kommunale Instrument, um langfristige Strukturen zu definieren, diese zu erhalten und präventiv extremen Einstellungen zu begegnen. Die Kinder- und Jugendarbeit muss sich an den Interessen der Zielgruppen orientieren. Es sind daher moderne Kommunikationsmittel einzuführen und ein Jugendbeirat oder ein Stadtschülerrat zu etablieren, der direkt an den KJSA gekoppelt wird. Wir wollen erreichen, dass über eine feste Bindung und moderne Angebote die Sozialkompetenzen gestärkt, die Heimatverbundenheit gefestigt und der Übergang in den Beruf erleichtert wird. Aus unserer Sicht muss der Schwerpunkt auf einer qualitativ hochwertigen Arbeit der Vereine, Verbände und Kirchen liegen, die gezielt unterstützt und begleitet werden muss.

Umsetzung

  • Überprüfung der vorhandenen Angebote nach Effizienzkriterien

  • Erweiterung des Spielraums durch Nutzung von Förderinstrumenten

  • Gründung eines Kinder- und Jugendfonds zur Unterstützung der Vereinsarbeit, der Kirchen und der Feuerwehr mit den freiwerdenden Mitteln

  • Konzept für Skaterbahn und Individualsport (Biking) prüfen

  • Spielplätze in einem sauberen Zustand erhalten

  • Jugendbeirat oder Stadtschülerrat prüfen

  • Leistungszentren in ausgewählten Sportarten unterstützen

  • Drittmittel für Jugendarbeit einwerben

  • funktionale Berufsorientierung mit unseren Unternehmen etablieren

  • Woche der Limbacher Wirtschaft und sinnvolle Bereitstellung von Praktika als Übergangsangebot in Ausbildung

  • endlich Schulsozialarbeiter auch für unsere Schulen

  • sicheres Radwegenetz auf den zentralen Achsen

  • Unterstützung zeitgemäßer Vergnügungsangebote

[/toggle] Konzept für Skaterbahn und Individualsport prüfen I Spielplätze in einem sauberen Zustand erhalten I Jugendbeirat prüfen I Leistungszentren in ausgewählten Sportarten unterstützen | Kinder- und Jugendfonds für ehrenamtliche Jugendarbeit I Drittmittel für Jugendarbeit einwerben I funktionale Berufsorientierung mit unseren Unternehmen etablieren | Woche der Limbacher Wirtschaft und sinnvolle Bereitstellung von Praktika als Übergangsangebot in Ausbildung | endlich Schulsozialarbeiter auch für unsere Schulen | sicheres Radwegenetz auf den zentralen Achsen | Unterstützung zeitgemäßer Vergnügungsangebote

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